Die Zukunft des Bahnparks

Wie es mit der Zukunft des Bahnparks weitergeht ist womöglich auch eine Entscheidung über die Entwicklung des Stadtteils. Foto: Bahnpark Augsburg


1990 fuhr der letzte Zug im Augsburger Bahnpark, seit 1996 ist das Gebiet denkmalgeschützt. Nun geht es um die Zukunft des Areals, für das momentan die gemeinnützigen Gesellschaft Bahnpark Augsburg zuständig ist.

Finanziell sieht es nicht gut aus: Die Erlebnisangebote, die von Bahnfahrten zum Ammersee bis hin zu Dampflok-Dinnern und Jazz-Konzerten reichen, tragen die Kosten für den Betrieb nicht.

Drei Jahre haben die Verantwortlichen nun Zeit, um ein Konzept für die langfristige Nutzung zu entwickeln. Dafür erhalten sie 300 000 Euro von der Stadt. Die Förderung beginnt 2017 und ist an die Suche nach Ideen für ein Museum gebunden. Im Gespräch ist eine Ergänzung der Aktionen um eine Dauerausstellung: Um die Bedeutung von Eisenbahnen für die Geschichte Europas soll es darin gehen, ganz nach dem Motto "Schienen als Netzwerk der Kulturen Europas". Ein internationales Projekt hat der Bahnpark bereits: Im "Rundhaus Europa" sind alte Loks aus mehreren europäischen Ländern untergestellt.

Doch auch regional ist der Gelände von Bedeutung. Als großflächiges Gebiet ist der Bahnpark wichtig für die Entwicklung des gesamten Stadtviertels Hochfeld. Dabei ist aber noch nicht absehbar, wie einige, momentan nicht in den Betrieb eingebundene Gebäude, genutzt werden können. (tb)
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Hermann Oehmig aus Gersthofen | 28.08.2016 | 11:25  
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