Gögginger Geschichtskreis unterwegs

Besichtigung der Kartause Buxheim, Chorgestühl. (Foto: Alvaro Mones)
Göggingen. Auch dieses Jahr unternahm der Gögginger Geschichtskreis wieder eine Tagesfahrt, geleitet von Dr. Ursula Kühl de Mones, die sich bemüht hatte, den Teilnehmern ein vielseitiges Programm zu bieten:
Erstes Ziel der Fahrt war das Museum für zeitgenössische Kunst – Diether Kunerth- in Ottobeuren. Das im Mai 2014 eröffnete Museum, auf dem Areal einer ehemaligen Brauerei, zeigt außer Werken von Dieter Kunerth momentan auch "Landschaften" des italienischen Malers Silvio Cattani.Die ausgezeichnete Führung erlaubte einen guten Überblick über diese Ausstellung moderner Kunst.
Weiter ging es nach Buxheim zur berühmten Kartause. Ein Gang durch die barockisierte, ehemalige Klosteranlage der Kartäuser, ergänzt durch ihre wechselvolle Geschichte, einen Blick in eine Zelle und dem dazugehörigen Gärtchen, vermittelte ein eindrucksvolles Bild vom Leben der Mönche. Natürlich galt das größte Interesse dem hochbarocken Chorgestühl von Ignaz Waibel, das nach seiner Rückkehr aus England und der anschließend aufwändigen Restaurierung seit 1994 wieder an seinem ursprünglichen Aufstellungsort steht.
Dem gemeinsamen Mittagessen in einem traditionellen Memminger Restaurant schloss sich noch ein Rundgang durch Memmingen an, "Stadt mit Perspektiven", wie die überaus humorvolle Gästeführerin erläuterte. Sie verstand es, Memmingen an Hand zahlreicher Anekdoten sympathisch zu machen.
Schönes Wetter und gute Laune begleiteten die Teilnehmergruppe den ganzen Tag lang.
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