Kunst trifft Kommerz

Präsentieren stolz das Brezel-K für die Wege der Kunst: Stadträtin Ingrid Fink, WIG-Voristzender Dieter Kleber, Organisatoren Ulrike Bagger und Ekki Heuser sowie ARGE-Chef Herbert Götz. Foto: C. Hornischer

Unternehmergemeinschaft „Wir in Göggingen“ öffnete die Türen für die Kunst.

Das Dutzend ist voll. Bereits zum zwölften Mal veranstaltete die Unternehmergemeinschaft „Wir in Göggingen“ (WIG) die „Wege der Kunst“. Den langen Samstag in Göggingen zu einem unverbindlichen Bummel durch die Geschäfte nutzen, lautete das Motto. Die Gögginger Einkaufsmeile Bürgermeister-Aurnhammer-Straße präsentierte schwäbische Künstler mit ihren neuesten Werken.

Die Geschäfte stellten ihre Räume erneut zu einer der größten Augsburger Vernissagen zur Verfügung. An fast 30 Ausstellungsorten stellten rund 40 Künstler aus. Der Beginn der Wege der Kunst stand unter einem „hochzeitlichen“ Stern. Als nämlich WIG-Vorsitzender Dieter Kleber die Kunstmeile offiziell im Kurhaus eröffnen wollte, erfuhr er, dass just in diesem Moment eine Hochzeit stattfand. Die offizielle Eröffnung wurde daher spontan in das Roncallihaus verlegt. Ein wahrlich bunter Tag fand so auf sehr liebenswürdige Weise ihren Anfang. Auch das etwas graue Wetter konnte dem keinen Abbruch tun, denn die farbenfrohen Bilder und Skulpturen machten das locker wett. Von Aquarellen über Grafiken, Fotografien, Öl-Malerei bis hin zu Skulpturen, Schmuck und Holzarbeiten waren viele Stilrichtungen dargeboten.

„Die Gögginger und ihre Gäste sollen einen angenehmen Tag bei uns verbringen, die Künste genießen und die besonderen Angebote der Gögginger Geschäftswelt unverbindlich prüfen“, sagte Dieter Kleber bei seinem Bummel durch die Bürgermeister-Aurnhammer-Straße. Auch die Künstlervereinigung „Cultura Urbana“ öffnete ihre Türen in die Ateliers in der Apprichstraße. Kurhaus, die Stadtteilbücherei im Alten Rathaus und das Roncallihaus waren ebenfalls sehenswerte Ausstellungsorte.Übrigens warb die WIG für die Veranstaltung mit den Worten „Das Geheimnis der Kunst liegt darin, dass man nicht sucht, aber findet“. In diesem Sinne wurde an diesem Tag viel gefunden.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.