Moskauer Weihnachtszirkus bietet ein faszinierendes Programm

Bengalische Tiger sind im Moskauer Weihnachtszirkus nach der Pause zu sehen.
 
Schon zum dritten Mal gastiert der Moskauer Weihnachtszirkus auf dem Messeparkplatz und zeigt ein abwechslungsreiches Programm.
Augsburg: Messeparkplatz | Zirkusdirektor Fernando Frank engagiert für seinen dritten Besuch in Augsburg erstklassige Artisten

Das gefährliche Todesrad, eine Jonglage mit Hüten und sieben Bällen, eine vierköpfige Reitertruppe aus dem 3000 Kilometer entfernten Usbekistan, Salto schlagende Hunde, aber auch fünf Tiger, all das können die Besucher beim dritten Moskauer Weihnachtszirkus, der noch bis 8. Januar am Messeparkplatz gastiert, bewundern. Zuschauer, die die Vorstellung bereits gesehen haben, sind begeistert von dem abwechslungsreichen und spannenden Programm.

Es ist 18.45 Uhr und die vollbesetzte Nachmittagsvorstellung ist gerade zu Ende gegangen. Es bleibt nur etwa eine halbe Stunde, bis Zirkusdirektor Fernando Frank und seine Leute wieder in der Manege stehen müssen. Schnell noch eine Bratwurstsemmel essen und einen Schluck trinken und dann heißt es schon wieder: Vorhang auf für die Abendvorstellung! Es ist Mittwochabend und es ist das erste Mal, dass noch Plätze frei sind in dem großen, beheizten Zirkuszelt.

Schon steht Clown Chico mit seinen Späßen in der Manege und holt sich Zuschauer aus dem Publikum, die gerne mitmachen. Sie fahren Motorrad und sind Braut und Bräutigam, spielen Klavier oder singen mit Perücke und Sonnenbrille zu den Liedern, die eine Live-Band hinter ihnen spielt. Der Diabolo-König zeigt mit Junior seine Nummer. Sehr lustig ist die Hundetruppe, die zuletzt auf dem Rücken eines Ponys durch die Manege reitet. Die Zuschauer halten den Atem an, als das weißgekleidete Duo Adam im selten gesehenen Todes-Rad auftritt und der junge Mann sogar mit einer Maske vor den Augen auf der Außenfläche läuft. Später wird er noch ohne Sicherung auf dem Hochseil balancieren, mit einem Einrad darüber fahren oder dort mit einem Stuhl kurz Platz nehmen. Viel Beifall erntet der junge, äußerst hübsche und muskulöse Artist, der am Schlaufenseil seine Kraftübungen in der Kuppel zeigt. Weiße und bengalische Tiger sind nach der Pause von ganz nah zu sehen. Die Zuschauer dürfen sogar Fotos von den imposanten, gepflegten Tieren, die ihre Pfoten in die Höhe halten oder auf einem Eisenreifen stehen, machen. Ein Tigerweibchen ist sehr aggressiv und erhält immer wieder Fleischstückchen vom Dompteur. In der Wildnis haben die Tiere nur eine Lebenserwartung von etwa vier Jahren, im Zirkus können sie bis zu 26 Jahre alt werden, verrät Fernando Frank. Beeindruckend ist auch der Artist aus Italien, der eine Jonglage mit Hüten und sieben Bällen vorführt und dafür viel Applaus erhält. Reiter aus Usbekistan rasen mit 60 km/h durch die Manege und zeigen ihre Kunststücke. Der Zirkusdirektor war in Neusäß, Augsburg, Mering und Friedberg, um auch für Kunden der Tafeln, die sich den Eintritt zum Zirkus nicht leisten können, Karten vorbeizubringen. "Zum Fest der Liebe mache ich dies gerne", verrät er. "Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr", ruft er, als alle Artisten nochmals in die Manege kommen und vom Publikum mit viel Beifall verabschiedet werden.

Weitere Informationen zum Weihnachtszirkus auf dem Messeparkplatz unter www.moskauer-circus.com.
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