Spieltag der Damen 2 des TSV Göggingen

Damen II: Erste Lebenszeichen

Göggingen verliert in Königsbrunn unverdient mit 17:19

Nach dem Aufschwung in der vergangenen Saison musste die zweite Damenmannschaft heuer gleich zwei bittere Rückschläge verkraften. Der Kader reduzierte sich, aufgrund von Vereins- und Mannschaftswechsel, sowie aus privaten und beruflichen Gründen, von knapp 20 auf gut 10 Spielerinnen. Vor allem im Rückraum entstand eine große Lücke. Glücklicherweise konnten die
Neuzugänge Kathrin Koch und Anna-Lena Kossi gewonnen werden.
Der zweite Rückschlag war der plötzliche Abgang des Trainers Robert Pöppel während der Vorbereitungsphase. Aufgrund eines Angebots einer höherklassigeren Mannschaft (TSV Augsburg 1871, Bezirksliga) verließ er
die Damen sehr spontan und wortlos. Ab diesem Zeitpunkt war die Mannschaft zunächst auf sich alleine gestellt, was sich in einer mangelhaften Vorbereitung widerspiegelte und nun die entsprechenden Folgen nach sich zieht. Mit sieben von sieben verlorenen Spielen konnte man sich bisher nicht mit Ruhm bekleckern. Gerade während der ersten Begegnungen in dieser Saison war man mit max. sieben Spielerinnen nicht nur stark personalgeschwächt, sondern es zeigte sich
auch die mangelnde Kondition und ein ungenügendes Zusammenspiel.

Doch nun geht es hoffentlich bergauf. Seit Donnerstags regelmäßig mit Damen I zusammen trainiert wird und Dienstags Norbert Kiederle das Training übernommen hat, läuft es langsam aber sicher besser. So auch diesen Samstag in Königsbrunn. Eine Mannschaft auf Augenhöhe, gegen die man endlich Leistung abrufen wollte. In diesem Sinne startete die Partie recht ausgeglichen und es gelang weder Göggingen, noch Königsbrunn, sich abzusetzen. Allerdings änderte sich dies
nach den ersten 15 Spielminuten. 5:9 ließen sich die Göggingerinnen abhängen und hatten bis zur Halbzeit keine Chance mehr an die Gastgeberinnen heranzukommen. Es schien so, als würde man in alte Verhaltensmuster verfallen.

Erst nach der Halbzeitpause (8:11) kämpften sich die Gäste wieder Schritt für Schritt zurück ins Spiel und glichen schließlich beim 14:14 erneut aus. Ab diesem Zeitpunkt war der Kampfgeist geweckt und es wurde spannend. Dass es zum Schluss dennoch mit einer 17:19 Niederlage endete, hatte verschiedene Gründe. Einerseits trugen mehrere eindeutige Fehlentscheidungen der Schiedsrichter dazu bei, dass 4 Tore auf Gögginger Seite nicht gewertet wurden. Andererseits die Tatsache, dass sowohl Torhüterin Helena Reuß, als auch Marion Kirsch, eine von drei angereisten Rückraumspielerinnen, in der zweiten Halbzeit verletzungsbedingt ausfielen. Beide werden längerfristig pausieren müssen.
Nach einem erfolglosen 7-Meter der Königsbrunnerinnen prallte der Ball ab und rollte langsam auf die 6-Meter-Linie zu. Indem Moment als unsere Torhüterin nach dem Ball griff, hechtete die Nummer 20 unnötigerweise mit einem Kopfsprung in den 6-Meter-Raum. Beide Spielerinnen stießen dabei zusammen, Helena Reuß brach sich die Nase.
Erfolgreichste Torschützin war an diesem Nachmittag Katharina Kiederle mit 9 Treffern. Aber auch über die Außenpositionen konnten diesmal einige Tore erzielt werden.
TSV Göggingen: Reuß; Böck (1), Drechsler, Herfert (2), Kiederle (9), Kirsch, Koch (2), Mayr (1), Ott (2), Stegherr
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