Aktionsgemeinschaft Hochzoll sucht neuen Vorsitzenden

Markus Becker – hier vor der vom Verein gespendeten Holzskulptur am Peterhof - ist vorübergehend 1. Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Hochzoll und sucht einen engagierten Nachfolger mit Zeit und Verve für den Verein.
Markus Becker übernimmt Vorsitz nur kommissarisch

Seit Januar hat die Aktionsgemeinschaft einen neuen kommissarischen Vorsitzenden: Der Gynäkologe Markus Becker hat das Amt vorübergehend übernommen, nachdem der bisherige Amtsinhaber Paul Sturm aus gesundheitlichen Gründen schon vor längerem zurückgetreten war. Auch sein Stellvertreter, Apotheker Dr. Michael Günther, hatte sein Amt abgegeben. Becker, der schon seit 2013 im Vorstand der AGH engagiert ist, wird den Vorsitz aber nur für eine Übergangszeit übernehmen. „Wir suchen einen engagierten Hochzoller Bürger für die Spitze des Vereins, der genügend Zeit für dieses Amt mitbringt, seinen Stadtteil liebt und gleichzeitig Spaß an Kommunalpolitik, Kunst und Kultur hat. Im Idealfall eine Person mit Führungskompetenz, der aber auch ein eingespieltes Team zur Seite steht“, wirbt Becker für den Posten. Er selbst hat mit seiner Frauenarztpraxis an der Friedberger Straße und drei Kindern keine Zeit, um den Vorsitz dauerhaft zu übernehmen. Die Aktionsgemeinschaft Hochzoll e.V. (AGH) wurde 1989 mit dem Ziel gegründet, künstlerische, kulturelle und soziale Projekte zu unterstützen und den Stadtteil für seine Bewohner lebenswert zu machen. Darüber hinaus hält der Verein Kontakt zur Stadtverwaltung Augsburg, um Entwicklungen im Stadtteil zu fördern und Anregungen dort vorzutragen. Die Aktionsgemeinschaft, die im Jahr 2014 ihr 25-jähriges Bestehen feierte und inzwischen rund 120 Mitglieder zählt, hat zum Beispiel das Jubiläumsfest „100 Jahre Hochzoll“ mitgestaltet und ist bekannt für viele weitere Projekte, bei denen sie mitmacht oder die sie selber initiiert. Einnahmen aus Veranstaltungen wie dem Hochzoller Weihnachtsmarkt auf dem Platz zwischen Holzerbau und Heilig Geist, oder der Kunstwand an der Post, bei der die Bilder anschließend versteigert werden, kommen sozialen oder kulturellen Zwecken im Stadtteil zu gute. Die Holzskulptur am Peterhof – übrigens das einzige Kunstwerk im öffentlichen Raum in Hochzoll – wurde erst durch den Verein und zahlreiche Spenden, die dafür von Vereinsmitgliedern gesammelt wurden, ermöglicht. Die Aktionsgemeinschaft mischt als Mitglied im Stadtteilarbeitskreis unter anderem auch bei Verkehrsprojekten, die den Stadtteil betreffen, mit – aktuell die Entschärfung der Münchner Straße, oder setzte sich für das inzwischen genehmigte Bürgerbüro an der Friedberger Straße mit einer Unterschriftensammlung ein. Die Attraktivität der Geschäftswelt, insbesondere an der Friedberger Straße, sowie die Unterstützung des Lechuferfests, das heuer hoffentlich wieder stattfinden wird, sowie die Unterstützung der UNESCO-Bewerbung Welterbe Wasserwirtschaft stehen ebenfalls auf der Agenda. Auch bei den Hochzoller Kulturtagen tritt der Verein als Förderer und Mitveranstalter auf. „Wer Interesse an einer Mitgliedschaft im Verein oder am Amt des Vorsitzenden hat, kann sich gerne bei mir melden“, ruft Becker zum Mitmachen auf.
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