„Ein Herz für Kinder“ unterstützt Deffnerhaus mit 200.000 Euro

Kinder und EvKi-Mitarbeiter fühlen sich wohl in den neuen, sehr hell und modern gestalteten Wohngruppen mit offener Wohnküche

Evangelisches Kinder- und Jugendhilfezentrum Augsburg freut sich über großzügige Spenden für die Modernisierung.

Die Freude steht Alina* (Name geändert) ins Gesicht geschrieben. „Alles ist so weiß und neu“, schwärmt die 13-Jährige von ihrem schönen neuen Zuhause im Evangelischen Kinder- und Jugendhilfezentrum Augsburg (EvKi). Möglich machten die Modernisierung zwei große Spenden: „Ein Herz für Kinder“ finanzierte mit einem großzügigen Zuschuss von 200.000 Euro Umbau und Innenausstattung der Heilpädagogischen Wohngruppe Haus 51. Die Innenausstattung der Wohngruppe in Haus 53 bestritt mit 65.000 Euro die Augsburger J. G. Klaucke’sche Stiftung mit Direktor Rolf Heim und Geschäftsführer Friedrich Witt (im Bild von links). „Ich freue mich sehr, dass es diese Institutionen gibt. Sie ermöglichen unseren Kindern ein schützendes und förderliches Zuhause“, betont EvKi-Einrichtungsleitung Sigrun Maxzin-Weigel.

Neue Wege in der Jugendhilfe

Seit 2015 geht das EvKi sichtbar neue Wege in der Kinder- und Jugendhilfe. Die Bagger rollen unermüdlich auf dem Gelände des vor 50 Jahren errichteten Deffnerhauses in Hochzoll-Nord und verwirklichen Stück für Stück die neue Konzeption. „‘Inklusiv, integrativ und innovativ‘ könnte man die Ausrichtung vereinfacht benennen“, erklärt Maxzin-Weigel. 7,3 Millionen Euro müssen für die Modernisierung des EvKi bis zur Fertigstellung im Frühjahr 2018 investiert werden. Nur durch Zuschüsse, Förder- und Spendengelder kann diese gewaltige Anstrengung gelingen. Mithilfe der großzügigen Förderung durch „Ein Herz für Kinder“ und die J.G. Klaucke’sche Stiftung ist das EvKi seinem Ziel ein Stück näher gekommen.

Das Evangelische Kinder- und Jugendhilfezentrum Augsburg mit Stammsitz in Hochzoll-Nord unterstützt seit Jahrzehnten durch qualifizierte heilpädagogische und therapeutische Angebote Kinder und Jugendliche, die in ihrer Familie traumatisierende Erfahrungen gemacht haben. Derzeit sind dies rund 600 Kinder mit ihren Familien in Stadt und Landkreis Augsburg sowie Landkreis Aichach-Friedberg.
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