Grundrechte visualisiert

Im Eingangsbereich der Werner-von-Siemens-Mittelschule zieren 18 Bilder sowie alle 18 Artikel des Grundgesetz nicht nur die Wand, sondern zeigen auch, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Grundgesetz auseinandergesetzt haben und dass diese Werte hier gelten.
Täglich müssen wir erleben, wie weltweit Menschenrechte mit den Füßen getreten
werden. Journalisten werden eingesperrt, Eigentum entwendet, die freie Entfaltung der
Persönlichkeit beschnitten oder nicht alle Menschen im Staat gleich behandelt. Die Werner-von-Siemens-Mittelschule hat sich in einem Schulprojekt der Grundrechte im Grundgesetz angenommen. Jede Klasse hat sich dabei besonders intensiv mit einem der Grundrechte auseinandergesetzt und diese Auseinandersetzung künstlerisch in einem Bild festgehalten.
Die Arbeit von 18 Klassen, das heißt 18 Bilder mit 18 Grundgesetzen, dem Bürgermeister,
dem Bundesadler und dem neuen Bundespräsidenten - wurden an der großen Wand im
Schuleingangsbereich aufgehängt und im Rahmen einer Vernissage eröffnet. „Wir stehen zu unseren Werten, sie sind Grundlage unseres Zusammenlebens und wir werden diese wehrhaft verteidigen - das ist die Grundaussage dieses Projektes“ so Schulleiterin Andrea Kempinger dos Santos. „Jeder der die Schule betritt, wird sofort unsere Werte zur Kenntnis nehmen und ist eingeladen, sich damit auseinanderzusetzen.“ Nach der Ansprache der Schulleiterin gab es für die 330 Schülerinnen und Schüler noch Fingerfood vom Fachbereich Soziales, um die Besonderheit dieses Ereignisses zu unterstreichen. Die Wand kann zu den Öffnungszeiten der Schule besichtigt werden.

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