Hochzoll bekommt ein Bürgerbüro

Voraussichtlich an der Friedberger Straße soll demnächst neben der Sparkasse ein neues Bürgerbüro für die Hochzoller entstehen.
Vier Bürgerbüros stehen den Augsburgern zur Verfügung: in Haunstetten, Kriegshaber, Lechhausen und an der Blauen Kappe. Vor kurzem wurde von der Stadt Augsburg beschlossen, dass Hochzoll sein eigenes Bürgerbüro bekommen wird. Bislang mussten die über 20.000 Hochzoller ins Bürgerbüro nach Lechhausen, um Melde- und Zulassungs-Angelegenheiten, die die eigene Person, den Wohnsitz oder das Fahrzeug betreffen zu regeln. Das Büro in Lechhausen ist auch durch die nahegelegenen Gewerbegebiete mehr als ausgelastet und soll durch das Hochzoller Bürgerbüro entlastet werden. In Lechhausen werden ca. 30% mehr Besucher als in den anderen Stadtteil-Bürgerbüros gezählt. Das liegt sicher auch daran, dass Lechhausen mit fast 34.000 Einwohnern nach der Innenstadt der größte Stadtteil ist. Rechnet man Spickel, Herrenbach und Hochzoll zusammen, kommt man auf fast die gleiche Zahl. Wachsende Einwohnerzahlen in Augsburg sorgen ebenfalls für eine Zunahme des Besucheraufkommens in den Bürgerbüros. Für die Hochzoller und die Nachbarstadtteile Herrenbach und Spickel bedeutet das neue Bürgerbüro deutlich kürzere Wege. Charakteristisch für die Bürgerbüros ist, dass der Kunde die verschiedensten Anliegen einschließlich des Bezahlvorgangs bei einem Sachbearbeiter erledigen kann. Den Augsburger Bürgern steht es frei, welches der vorhandenen Bürgerbüros sie aufsuchen. Das neue Hochzoller Bürgerbüro kostet die Stadt jährlich ca. 400.000 Euro Personalkosten für sieben Mitarbeiter. Als Standort sind die inzwischen renovierten Räume der ehemaligen Sparkasse neben der neuen Sparkassenfiliale an der Friedberger Straße im Gespräch, sagt Ordnungsreferent Dirk Wurm, in dessen Zuständigkeitsbereich das Bürgeramt und die Bürgerbüros liegen. Mit dem Vermieter, der Stadtsparkasse Augsburg, sei man bereits in Verhandlungen. Die Räume müssten allerdings noch umgebaut werden. Wie viel das noch ausmacht, ist noch offen. „Wenn diese noch zu tätigenden Investitionen im Rahmen bleiben, wird es ziemlich sicher dieses Gebäude werden“, so Wurm. Die Eröffnung ist noch in diesem Jahr geplant, allerdings abhängig vom Umfang der Umbauten und der Verfügbarkeit des Personals.
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