Stadtteilzentrum Hochzoll auf Postgelände auf der Zielgeraden

Das Gelände, auf dem zur Zeit die Post (unten) und etwa halb so groß eine Rewe-Supermarkt (rechts) sowie ein Gebäude, in dem die Telekom langfristig eingemietet ist (links mit lila Streifen), wird bald gebaut: in zwei Bauabschnitten wird zunächst das noch unbebaute hinterliegende Grundstück in L-Form bebaut. Danach wird der alte Supermarkt mit den dazugehörigen Gebäuden abgerissen und neu errichtet.
 
Die auf dem Bild zu sehende unbebaute Fläche wird im demnächst im ersten Bauabschnitt bebaut. Danach wird der Bestand des Supermarktes abgerissen und doppelt so groß und zweigeschossig neu errichtet.

In der Hochzoller Straße 5-9 in Hochzoll-Süd gegenüber dem Bahnhof entsteht neben der Post und auf dem nördlich angrenzenden Gelände des heutigen REWE Marktes das neue „Stadtteilzentrum Augsburg Hochzoll“.

Der langjährig eingeführte Standort erfährt bereits heute eine sehr positive Resonanz der Hochzoller Bevölkerung, die zu der Entscheidung geführt hat den Standort vollständig zu erneuern und auszuweiten. Nachdem hier inzwischen ein gültiger Bebauungsplan vorliegt, der auf die geplante Nutzung zugeschnitten wurde, wurde auch eine Baugenehmigung erteilt, bei der aber noch Änderungen eingereicht wurden. Ursprünglich war geplant, den alten Markt stehen zu lassen, zu sanieren und zu erweitern. Jetzt hat sich der Investor, die Schenavsky + Pemper GmbH & Co. KG, dazu entschlossen, das Gebäude abzureißen und nach dem neuesten Stand der Technik neu zu bauen. Auch energetische Kriterien waren dafür ausschlaggebend.

Zwei Bauabschnitte ab Herbst 2017

Das Vorhaben wird in zwei Bauabschnitten realisiert: Der Baubeginn des ersten Bauabschnitts ist aktuell für Oktober/November 2017 geplant und soll zum Weihnachtsgeschäft 2018 eröffnen. Die Neubauten werden über ein Erd- und Obergeschoss verfügen. Das Einzelhandels-Angebot wird durch einen Drogerie-Markt sowie vier bis fünf weitere Ladeneinheiten ergänzt. Der erste Bauabschnitt wird auf dem bislang unbebauten Gelände erfolgen. Erst wenn diese Gebäude fertig sind, wird der heutige Bestand abgerissen und im zweiten Bauabschnitt an selber Stelle in vergrößerter Form neu errichtet. Die bereits seit vielen Jahren bestehenden Arztpraxen sowie die Physiotherapie werden in neuem Ambiente im Obergeschoss des ersten Bauabschnitts angesiedelt. Bis zur Fertigstellung des ersten Bauabschnitts wird es für die Kunden keinerlei Veränderungen der bisherigen Nutzungen von Rewe und des medizinischen Angebotes geben.


Rewe bleibt Hauptmieter

Der Hauptmieter Rewe bleibt in größerer und modernster Erscheinung am Standort. Die Verkaufsfläche wird in Zukunft etwas doppelt so groß sein wie heute. Außerdem ist ein Backshop/Café über zwei Geschosse im Eingangsbereich vorgesehen. Die weiteren Mieteinheiten verteilen sich auf das Erdgeschoss. Im Obergeschoss entsteht ein großes Fitnessstudio. Ferner wird hier das medizinische Angebot durch zwei zusätzliche Arztpraxen erweitert. Im Zuge der Entwicklung werden ca. 150 Stellplätze neu geschaffen. Diese verteilen sich auf ein unterirdisches Parkhaus, dessen Zufahrt am rechten Rand des Geländes bei der Bahnlinie liegen wird, sowie auf eine überirdische Fläche vor dem Stadtteilzentrum, die künftig bewirtschaftet werden wird. Parkgebühren sind deswegen nötig, weil sonst die München-Pendler die Plätze belegen würden. Es soll aber eine Form der Rückerstattung beim Einkauf möglich sein.


Quartiersplatz für Stadtteilzentrum

Das Gebäude der Post bleibt unverändert bestehen. Auch das langgezogene Gebäude, in dem die Telekom einen langfristigen Mietvertrag hat, bleibt stehen. Allerdings wird die Mauer, an der im Moment jährlich die Kunstwand von der Aktionsgemeinschaft Hochzoll veranstaltet wird, abgerissen. Der Platz zwischen Telekom und Post sowie der Grünbereich vor der Mauer sollen dann zu einem vorgelagerten Quartiersplatz gestaltet werden, auf dem auch Stadtteilfeste und Ähnliches durchgeführt werden können. Sollte die Telekom das Gebäude nicht mehr nutzen, ist auch hier langfristig eine bauliche Veränderung, eventuell auch ein Abriss und Neubau geplant, so dass das dahinterliegende neue Gewerbezentrum auch nach außen hin offener zugänglich wird. Zum Weihnachtsgeschäft 2019/2020 soll dann auch der zweite Bauabschnitt und somit das gesamte Areal in neuem Glanz erscheinen und den Kunden zum Einkauf und Verweilen einladen.
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