Titelverleihung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Von links: Maja Rüdiger, Fabian Fischer und Elias Janowitz (alles Schülerinnen und Schüler), Uta Manz (Regionalkoordinatorin Schwaben der Initiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“), Sussan Al-Khatib (betreuende Lehrerin des Arbeitskreises), Raphael Framberger (FCA-Spieler und Pate des Projekts) stellen das Projekt in der Schule vor.

Seit Dienstag ist das Rudolf-Diesel-Gymnasium ganz offiziell Teil eines Netzwerks von Schulen, an denen sich alle Angehörigen der Schulgemeinschaft aktiv gegen die Ausgrenzung und Herabwürdigung von Menschen einsetzen.


Voraussetzung war, dass Ende letzten Schuljahres eine überwältigende Mehrheit der Schülerschaft, der Lehrkräfte und der Mitarbeiter des Diesel-Gymnasiums die Verpflichtung unterzeichneten sich nicht nur gegen jegliche Form von Diskriminierung einzusetzen, sondern auch alle Beteiligten mit regelmäßigen Projekten kontinuierlich weiter für das Thema zu sensibilisieren. „Wir sind eine sehr tolerante Schule, dennoch kommt es auch bei uns vereinzelt zu Fällen von Diskriminierung. Wir müssen diese Situationen erkennen und daran arbeiten, damit wir unser Ziel erreichen, dass jeder Schüler angstfrei und gerne zur Schule kommt.“ Mit diesen Worten beschreiben die Initiatoren Maja, Fabian und Elias, alles Schülerinnen und Schüler des Arbeitskreises „Kulturcafé“, ihre Motivation für das Projekt. Als Paten hierfür konnten sie den FCA-Fußballer Raphael Framberger gewinnen: „Beim Fußball ist es mir nie wichtig gewesen, ob jemand eine andere Hautfarbe hat oder wo er herkommt. Wichtig ist, dass man erfolgreich zusammenspielt. Deshalb war es für mich ganz klar, dass ich das Diesel unterstütze.“ Beim Festakt, zu dem sich alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern in der Aula versammelten, stellten Schulleiter Herbert Hofmann und die Initiatoren des Projekts die Grundgedanken kurz vor. In seiner Ansprache betonte Schulleiter Herbert Hofmann, dass der RDG-Schulvertrag die Grundgedanken von „Schule ohne Rassismus“ bereits enthalte: „Im Schulvertrag verpflichten sich die Kinder zu Ehrlichkeit, Respekt, Vertrauen und Aufmerksamkeit im Umgang miteinander. In einer Zeit, in der die Hemmschwelle für verbale Angriffe und Beleidigungen absinkt, möchten wir ein Zeichen für das friedliche Miteinander setzen.“ Dass es mit dem Festakt nicht „getan“ ist, ist allen Beteiligten bewusst. Bereits im Frühjahr soll mit den Mitgliedern des „Kulturcafés“ und Sussan Al-Khatib, die den Arbeitskreis leitet, das nächste gemeinsame Projekt geplant werden.
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