Viele interessierte und besorgte Bürger bei Versammlung zur Sanierung der Karwendelstraße

Besonders an den Bushaltestellen in der Karwendelstraße sind die massiven Schäden zu sehen. Anwohner verwundert und verärgert, warum der Verursacher, die Stadtwerke Augsburg mit ihren schweren Gelenkbussen, nicht auch zur Kasse gebeten werden. Bei der Sanierung werden nur die Anwohner mit teils fünfstelligen Beträgen belastet.
Am Dienstag, 31. Mai trafen sich rund 140 interessierte Anwohner der Karwendelstraße im Gemeindesaal St. Matthäus zum gegenseitigen Austausch über die geplante Sanierung und die zu erwartenden Kosten in teils fünfstelliger Höhe, die zu einem Großteil durch die Anlieger zu tragen sein werden. Bettina Müller von der Interessensgemeinschaft Siedlerweg aus der Firnhaberau informierte umfassend über die aktuelle rechtliche Lage und die Möglichkeiten der Bürger. SPD-Stadtrat Stefan Quarg beantwortete Fragen und machte zumindest insoweit Hoffnung, dass seine Fraktion für eine andere Art der Kostenumlage sei. Durch Bildung von sogenannten Quartieren könne durch Einbezug der umliegenden Straßen eine gerechtere Kostenverteilung auf mehrere Haushalte erfolgen. Es wurde außerdem eine Interessensgemeinschaft mit bereits 70 Teilnehmern gegründet. Wer dabei mitmachen möchte, kann seine Kontaktdaten unter der Email-Adresse karwendelstrasse1@gmx.de abgeben und wird über das weitere gemeinsame Vorgehen oder Neuigkeiten der Sachlage informiert.
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