Zoo Augsburg zieht Bilanz - Ab 2017 soll es wieder Giraffen geben

2017 soll es im Augsburger Zoo wieder Giraffen geben. (Foto: Archiv)

Der Zoo Augsburg blickt zufrieden auf das Jahr 2016 zurück. 656 223 Menschen haben den Zoo im letzten Jahr besucht - "so viele wie noch nie", freut sich Zoodirektorin Barbara Jantschke. Dies entspreche einer Steigerung um 13 Prozent.

Die unbestrittenen Stars des vergangenen Jahres seien Kibo und Keeva gewesen, so der Zoo in seiner Pressemitteilung. Die beiden Breitmaulnashörner, die im Februar im Abstand von zehn Tagen geboren wurden. Beide hätten im Sturm die Herzen der Besucher erobert. Auch die im Mai eröffnete Biber-Otter-Anlage locke zahlreiche Besucher in den Zoo.

"Mit dem 12. Projekt des Vereins Freundeskreis des Augsburger Zoo wurde ein weiterer Schwerpunkt auf die heimische Tierwelt mit dem Lebensraum Wasser gesetzt. Neben dem europäischen Bibern und den quirligen eurasischen Ottern werden im Innenbereich in drei großen Aquarien auch heimische Fischarten aus Lech und Wertach präsentiert", schreibt der Zoo.

Nach der Bewilligung eines Investitionszuschusses durch den Stadtrat hat der Aufsichtsrat der Zoo GmbH zum Ende des Jahres 2016 noch den Bau der neuen Elefantenanlage genehmigt , die der Zoo Augsburg zusammen mit dem Freundeskreis in den nächsten Jahren planen und umsetzen will.

Im Laufe des kommenden Jahres sollen zudem wieder Giraffen nach Augsburg kommen. Die Haltung wurde vorübergehend aufgegeben, da das Giraffenhaus derzeit modernisiert wird. In der Vergangenheit hatte der Zoo mit seinen Giraffen nicht viel Glück. Vier der Tiere waren innerhalb von zwei Jahren gestorben. Zuletzt konnte im Februar 2015 Giraffenweibchen Luna nach einem Sturz nicht mehr aufstehen und musste eingeschläfert werden. Naturschützer hatten den Zoo wiederholt vehement für die nicht artgerechte Haltung der Tiere kritisiert.
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