Ledvance: Chinesischer Generalkonsul soll helfen

"Ich glaube, dass seitens der Volksrepublik China Interesse bestehen muss, ein Unternehmen in Deutschland nicht einfach nur aufzukaufen und nach gewisser Zeit abzuwickeln und Mitarbeiter vor die Türe zu stellen", sagt Augsburgs OB Kurt Gribl zum Ledvance-Stand. (Foto: David Libossek)

Zur angekündigten Schließung des Ledvance-Standorts in Augsburg werden im Hintergrund weiter Gespräche geführt. Darüber informierte OB Kurt Gribl am Rande eines Pressetermins.
 

Am Montag habe er sich bereits mit Unternehmensvertretern unterhalten, als nächstes wolle er an Gesellschafter herantreten, um Fortführungsmöglichkeiten, zumindest in Teilen, zu diskutieren. Aber, schränkt Gribl ein, "ich kann nicht Geschäfte des Unternehmens machen". Daher werde er sich hüten, Prognosen zur Zukunft des ehemaligen Osram-Werks abzugeben. Auch warte man Bewertungen von Arbeitnehmerseite und Gesamtbetriebsrat ab. 

Am Dienstag ist Gribl zu Gast beim chinesischen Generalkonsul: Beziehungen aufbauen, sagt er und präzisiert: "Ich glaube, dass seitens der Volksrepublik China Interesse bestehen muss, ein Unternehmen in Deutschland nicht einfach nur aufzukaufen und nach gewisser Zeit abzuwickeln und Mitarbeiter vor die Türe zu stellen." (lib)
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