60 Jahre Sportakrobatik in Hochzoll und eine besondere Geburtstagsfeier

Jung wie Alt begeistern sich nun schon seit 60 Jahren für den familiären Sportakrobatikverein Augsburg-Hochzoll!
Augsburg: Bürgertreff Hochzoll Holzerbau |

Hochzoll. Im Jahre 1957 fällen vier Männer mit einer besonderen Vision eine besondere Entscheidung: Sie gründen den Kunstkraftsport-Verein Augsburg-Hochzoll (KSV), der später in den Sportakrobatik-Verein Augsburg-Hochzoll (SAV) umbenannt wird. Heute – 60 Jahre nach der Gründung – kann der Verein auf eine lange Tradition von sportlichen Erfolgen aber auch auf wichtige Werte wie Leidenschaft, Teamgeist und Heimat zurückblicken.

Am 3. Februar lud der SAV daher zu einer Geburtstagfeier im Holzerbau und einer Reise in die Vergangenheit ein. Der erste Vorstand, Alexander Baur, betonte gleich zu Anfang seiner Rede: „Ein Verein wie unserer lebt von Menschen, die ihre Freizeit ehrenamtlich und mit Leidenschaft für uns und den Verein einsetzen. Deswegen ein großes Dankeschön an die Vereinsgründer aber auch an alle, die gestern wie heute so großes Engagement zeigen!“ Ein solches Engagement schweißt zusammen, sodass in der Vergangenheit nicht nur große Veranstaltungs- Highlights wie die WM von 1990 in Augsburg realisiert werden konnten. Für die Zukunft plant Baur zusammen mit der Vorstandschaft und dem Trainerteam den Verein wieder stärker in das Bewusstsein der Augsburger zu rufen. Geplant sind verschiedenste Werbemaßnahmen und mehrere Auftritte auf Veranstaltungen wie der AFA (08./09. April) und dem Straßenkünstlerfest „La Strada“ (28. Juli). Außerdem soll ein Sommerfest im Juli die große Vereinsfamilie weiter stärken und zusammenschweißen.

Ordnungsreferent Dirk Wurm sprach in seiner Rede von der besonderen Wichtigkeit, die ein Verein wie der SAV in der Sportlandschaft Augsburgs einnehme: Fußballvereine bspw. würden in der Regel erst Sportangebote ab dem Vorschulalter anbieten. Daher seien insbesondere die kleineren Vereine sehr wichtig für das Trainieren von Körperbewusstsein und sozialen wie kognitiven Fähigkeiten der Kleinen. Denn hier liege, so Wurm, die Grundlage für alle weiteren sportlichen Entwicklungen. Die Geburtstagsparty verließ er aber natürlich nicht ohne ein kleines Geschenk, nämlich eine Geld-Spritze für die Finanzierung der neuen Springerbahn.

Auch Fritz Schwarz (Landesfachwart für Sportakrobatik und langjähriges Mitglied) richtete ein paar Worte an die Anwesenden. Er betonte ebenfalls den herausragenden Einsatz verschiedenster Mitglieder, ohne deren Mut und Leidenschaft eben jene Weltmeisterschaft in Augsburg nie zustande gekommen wäre. Dieser Einsatz wurde anschließend mit der Mitgliederehrung besonders gewürdigt und etwa 20 treue Seelen erhielten eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Als Ehrengast ist vor allem Anni Binapfel hervorzuheben: Als Ehefrau einer der Vereinsgründer ist sie schon seit Anfangstagen dabei und verfolgt auch heute noch – 60 Jahre später – das Vereinsgeschehen.

Wer die Reise in die Vergangenheit nachholen möchte, der kann sich auf www.sportakrobatik-augsburg.jimdo.com umsehen, staunen und vielleicht auch über einige Frisuren- und Modetrends der letzten Jahrzehnte schmunzeln.
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