Kanu Schwaben Sportler sehr erfolgreich bei der Wildwasser Abfahrts Weltmeisterschaft

Sülzer-Heilinger-Weber (Foto: Horst Woppowa KSA)
 
Normen Weber (Foto: Horst Woppowa / KSA)
Silberner WM Auftakt für Normen Weber am ersten Tag der Wildwasser Abfahrt Rennsport Weltmeisterschaft in Banja Luka in Bosnien - Herzogewina

Normen Weber erreichte zu Beginn der Weltmeisterschaft in Banja Luka den Vize-Weltmeistertitel im Classic Rennen. Auf dem wilden Vrbas war nur sein Dauerrivale Emil Milihram aus Kroatien schneller. "Ein Auftakt nach Maß der mir nun das Selbstbewusstsein gegeben hat. Jetzt werde ich am Samstag beim Sprint in meiner Paradedisziplin voll angreifen und die Mission Gold angehen," zeigt sich Weber kämpferisch.

Doch bevor Weber überhaupt die WM der Senioren eröffnete, waren die Masterfahrer am Start. Hier hatten die Schwabensportler mit Wilfried Denninger in der Altersgruppe H der über 70-jährigen am Start. Denninger überzeugte auf der ganzen Linie und legte seine ganze Kraft in dieses Rennen. Es reichte für ihn ebenso zu Platz zwei.

Bei den Damen lief es zum Auftakt noch nicht nach Plan. Sabine Füsser erreichte im Endklassement Platz 11 und konnte dadurch erst wieder im Teamrennen angreifen. Sie kam am ersten WM-Tag nicht ins Einzel-Rennen. Bereits nach einer Minute fühlte sie sich nicht so wohl wie die letzten Tage. Zusammen mit ihren Teamkolleginnen Alke Overbeck aus Braunschweig und Annika Gierenz (Köln) wird sie am zweiten WM-Tag um die Medaillen im Teamrennen kämpfen. Die Aussichten sind sehr gut, da Alke Overbeck als Vize-Weltmeisterin die beiden anderen Sportlerinnen mit auf die Welle nimmt und ins Ziel ziehen wird.

Sabrina Barm fuhr ohne Fehler und hatte auch in der Vorbereitung mehr getan wie die Jahre zuvor. Letztlich wurde sie zehnte und war enttäuscht, dass sich ihre Arbeit nicht ausgezahlt hat. Sie wird im Sprint am Samstag im Einzelrennen nochmal voll angreifen und versuchen dieses Resultat zu verbessern.

Bei den Kajak Herren holte Tobias Bong vom RKC Köln Silber. Zum Auftakt gab es damit 3x Silber für die Deutschen Sportler. Im Herren Canadier Zweier kamen Normen Weber und sein Partner René Brücker nicht über Platz 8. hinaus. Sie waren aber mit ihren gezeigten Leistung zufrieden und wissen, dass nicht mehr drin gewesen ist.


Sabine Füsser und Normen Weber werden Vize-Weltmeister im Teamwettbewerb am zweiten WM Tag in Banja Luka / Bosnien-Herzogewina

Tag zwei der Kanu-Wildwasser-Weltmeisterschaft brachte in Banja Luka /BIH den Deutschen Kanuten in allen Kategorien Medaillen. Die Classic Teamrennen standen auf dem Programm. Der Wasserstand war gleich gut wie in den Tagen zuvor. Die klimatischen Verhältnisse lagen bei angenehmen 22 Grad. Ideale Bedingungen um wieder gute Ergebnisse auf dem Vrbas zu paddeln.

Das Canadierteam begann die Wettkämpfe in der Besetzung Normen Weber ( KSA Augsburg), Tim Heilinger (Köln) und Janosch Sülzer (Brühl). Das Team begann das Rennen solide und steigerte sich zum Ende hin enorm. Die Tschechen lagen zwischenzeitlich 12 Sekunden vor dem deutschen Team. Im Endklassement erreichte Weber mit seinen Teamkollegen Platz zwei mit nur 3 Sekunden Rückstand.

Das Damenteam mit Sabine Füsser (KSA Augsburg) wurde ebenso Vize-Weltmeister. Füsser zog die beiden Damen zu Beginn des Rennens mit und ließ sich am Ende auf die Welle zurückfallen und Alke Overbeck (Braunschweig) übernahm die Führungsarbeit. Zusammen mit Annika Gierenz (Köln) reichte es hinter Tschechien zum zweiten Platz.

Die Kajakfahrer zeigten mit Bong- Heilinger - Beerschwenger (alle Köln) eine perfekte Leistung und wurden nach zwanzig Jahren wieder Weltmeister vor Slowenien und Belgien.

Das Zweier Canadier Team mit dem Schwabensportler Weber und seinem Partner René Brücker fuhr zusammen mit den Booten Trzoska - Schmitz und Simon - Heilinger. Für dieses Trio wurde es hinter Tschechien und Frankreich Platz drei.

Thomas Konietzko, Präsident des DKV und Jurymitglied, war mit dem Abschneiden der WW-Spezialisten zufrieden.

Zum Schluss wird es dann nochmals spannend, am dritten Wettkampftag beginnen die Qualifikationsrennen im Sprint auf der Slalomstrecke in der Schlucht um 10 Uhr bevor dann am Abend ab 21 Uhr bei Flutlicht die Finalläufe starten.

Der Vorstand der Kanu Schwaben – Horst Woppowa – ist live vor Ort und drückte mit den mitgereisten Fans ganz fest den Deutschen – und speziell den Kanu Schwaben Sportlern Sabine Füsser, Sabrina Barm und Normen Weber die Daumen. Wir werden nach dem Nachtsprint von ihm weitere Informationen und Fotos erhalten und drücken von Deutschland aus desgleichen ganz fest die Daumen. Herzlichen Glückwunsch an die Augsburger Topkanuten und weiterhin viel Erfolg!
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