Olympia Qualifikationsrennen in Augsburg voller Erfolg ! Das wird noch weiter spannend

Turbo-Sidi - einfach super wie Sideris Tasiadis fährt
 
Hannes Aigner siegte zweimal
Zweiter Tag Qualifikationsrennen in Augsburg

Zuerst zu den Ergebnissen der Junioren - Juniorinnen

Junioren K 1:
Hier siegte der Augsburger Thomas Strauß (AKV), Noah Hegge (Kanu Schwaben) holte sich den vierten Platz. Leider waren ihm unterwegs drei Torstabberührungen zum Verhängnis geworden und nur ein Fehler weniger – es hätte für eine Medaille gereicht. Ein gutes Ergebnis also. Für Sebastian Bundt war das Wochenende wie verhext, auch am Sonntag ereilte ihn ein 50er, somit verpasste er sogar das Finale. Schade, wo die Jungs so fleißig trainiert hatten.

Canadier Zweier Junioren:
Hier siegte das C II Boot aus Halle mit dem Duo Borrmann-Braune

Kajak Einer Juniorinnen:
Die Finalrennen begannen um 16.00 Uhr und irgendwie schienen die Mädels nicht mehr ganz so konzentriert wie im Semifinale. Keine der acht Finalistinnen kam zwar fehlerfrei durch. Es siegte Andrea Herzog (Leipzig), aber auf den dritten Platz fuhr sich die Schwabenkanutin Paula Malchers heraus, gefolgt von ihrer Vereinskameradin Anne Bernert mit dem vierten Platz. Gratulation an die Mädels. Pech hatte diesmal leider Elena Apel, sie ereilte es unter der Zielbrücke - und sie handelte sich 50 Strafsekunden ein – im Semifinale führte sie und nun dieses Malheur. Die Zuschauer waren genauso entsetzt wie Elena selbst, schade, schade. Sie kam dadurch auf den sechsten Platz. Weitere KSA Platzierungen: Semifinale Sina Moeser Platz 21 und Lisa Konrad Platz 24

Canadier Einer Junioren:
Es siegte der Leipziger Lennard Tuchscherer und der Schwabenkanute Julian Lindolf kam leider nicht ins Finale, er belegte im Semifinale den 13. Platz.

Canadier Einer Damen:
Es siegte Andrea Herzog, die Schwabenkanutin Birgit Ohmayer – konnte – aufgrund ihrer 5 Torberührungen – diesmal nur den vierten Platz herausfahren. In dieser Disziplin geht es um die Nationalmannschaftsqualifikation für die Europameisterschaft und den Weltcups. Aber es folgen ja noch zwei Rennen in Markkleeberg. Das steht ja am kommenden Wochenende an.

Nun zu den Olympiaqualifikationen Finale – Ein Nervenkitzel in allen Disziplinen

Kajak Einer Herren:
Hannes Aigner hat an diesem Wochenende nunmehr insgesamt zweimal den Sieg herausgefahren, so auch im Finale am Sonntag. Alexander Grimm (Kanu Schwaben) folgte ihm am Sonntag mit 1,40 Sekunden Abstand auf dem zweiten Platz, aber nun heißt es für Alexander Grimm Gas geben in Markkleeberg bei den anstehenden Rennen, denn am Samstag war der sechste Platz bereits sein Streichrennen (3 von 4 Rennen fließen in die Wertung ein). Alex hat aber gute Nerven und wer ihn kennt weiß was er aus sich herausholen kann, wenn es hart auf hart kommt. Weitere Augsburger Platzierungen: sechster Platz Florian Franzl, neunter Platz Leo Bolg (beide Kanu Schwaben). Weitere Kanu Schwaben Platzierungen (Semifinale: Samuel Hegge und Jonas Hegge belegten die Plätze 14 und 24). Also drei Schwabenkanuten im Finale der Topp 10 der Königsklasse der K 1 Herren - das ist schon eine echte Leistung!

Canadier Einer Herren:
Sideris Tasiadis – kurzerhand wurde er „Turbo-Sido“ getauft, denn er jagte die Olympiastrecke hinunter, dass es eine Augenweide war. Die Zuschauer waren begeistert ob dieser Leistungen, er absolvierte an diesem Wochenende zwei sehr runde Finalläufe. Der Schwabenkanute holte sich an beiden Wettkampftagen – ohne eine einzige Torstabberührung – den Sieg. So auch am Sonntag. Sideris Tasiadis hat sich auch akribisch auf die Qualifikationen vorbereitet. Er konnte mit seinen beiden Siegen eine optimale Ausgangsposition für die nächste Woche anstehenden Rennen 3 und Rennen 4 im sächsischen Markkleeberg schaffen. Beim Interview hörten wir heraus, dass er dort erst eine Woche trainierte. „Nerven behalten“ ist seine Devise und dort genauso erfolgreich sein. Da drücken wir dem „Turbo-Sidi“ alle Daumen. Die beiden Schwabenkanuten Dennis Söter und Florian Breuer fuhren sich im Finallauf auf den dritten und den fünften Platz. Auch dies sind absolut starke Fahrer und stets vorne dabei.
Auch hier drei Schwabenkanuten im Finale der Topp acht C 1 Herren – das ist stark!

Kajak Einer Damen:
Die Siegerin war am Sonntag Lisa Fritsche vom BSV Halle, sie tauschte mit Melanie Pfeifer (Kanu Schwaben) am Sonntag den Platz. Denn diese hatte am Vortag gewonnen. Nunmehr hat Melanie Pfeifer aber einen Punkt extra vor Lisa Fritsche, denn der Weltmeisterschafts Bonus mit einem Punkt für ihre Bronzemedaille (2015) bescherte ihr diesen Vorteil. Sie ist schon ganz gespannt auf Markkleeberg, so flott wie sie in Augsburg unterwegs war, das war schon toll. Sechs Strafsekunden auf dem Zeitkonto, und trotzdem noch den zweiten Platz belegt. Ein Fehler weniger und es hätte für den Sieg gereicht, da sie nur mit 0,80 Sekunden hinter Lisa Fritsche lag. Die beiden Schwabenkanutinnen Eva Pohlen fuhren sich leider nicht ins Finale der Topp acht: sie belegten die Plätze neun (Eva) und 13. (Selina). Aber die Strecke hatte es auch wirklich in sich – noch schwerer war sie am Samstag. Die Augsburgerin Carolin Schaller (AKV) fuhr sich auf den siebten Platz.

Canadier Zweier Herren:
Es siegte das Leipziger C II Boot Schröder-Bettge. Franz Anton und Jan Benzien –sie paddelten sich mit dem zweiten Platz eine gute Ausgangsposition auf ihre Heimstrecke in Markkleeberg. Sie haben zwar mit ihrer Platzierung zwei Punkte, aber als Weltmeister (2015) einen Bonus von zwei Punkten.

Wir freuen uns über die tollen Erfolge der Augsburger Sportlerinnen und Sportler und werden als Fans vor Ort in Markkleeberg mitfiebern und drücken jetzt schon die Daumen für bestes Gelingen.
http://www.kanu-schwaben-augsburg.de/downloads-oly...
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