Grundschule Aystetten geht mit der Zeit

Große Freude über das neue Whiteboard an der Grundschule Aystetten. Lehrerin Petra Raßkopf demonstriert dem Ersten Bürgermeister Peter Wendel und Schulleiterin Astrid Scherer die vielseitigen Möglichkeiten mit diesem neuen Medium zu arbeiten. Foto: Jutta Kaiser-Wiatrek


Schultafel, Kreide haben bereits in vielen Schulen weitgehend ausgedient und auch der Schwamm zum Löschen des Geschriebenen ist längst veraltet. Diese ehemaligen Schulutensilien sind inzwischen von Whiteboards, Laptop, Beamer und Visualizer ersetzt worden. Auch in der Grundschule in Aystetten hat die Digitalisierung nun Einzug gehalten.

"Es ist die erste interaktive Tafel an der Schule, mit der die vierte Klasse unterrichtet wird", freut sich Lehrerin Petra Raßkopf. Das elektronische Whiteboard stellt eine Ergänzung und Erweiterung zu den bisherigen Lehrmitteln dar. Seine Oberfläche erinnert an einen überdimensionalen Touchscreen und bietet für Lehrer und Schüler Lernen in Höchstform. Das Whiteboard vereint verschiedene mediale Funktionen und erlaubt eine gemeinschaftliche Bearbeitung im Unterrichtsgeschehen. "Der Lehrer kann den Lernstoff umfassend von Zuhause aus vorbereiten und diesen dann einfach in der Unterrichtsstunde aufrufen", erklärt Raßkopf. "Wenn der Lehrer eine schlechte Schrift hat, übersetzt die Tafel sogar in Druckschrift, was für die Schüler besonders witzig ist", lacht sie.

Die Medien können besser aufbereitet und aktuelles Geschehen den Schülern sichtbar vermittelt werden. Sei es mittels eines Bildes aus einem Buch oder eines naturwissenschaftlichen Versuches, den die Schüler direkt mitverfolgen können. "Der Unterricht wird viel anschaulicher und motivierender", erklärt die Lehrerin. Auf dem Whiteboard kann mit speziellen Stiften problemlos geschrieben und gezeichnet werden. Es sind Linien und Karos für alle Klassenstufen abrufbar. Ähnlich wie Touchscreens reagiert es auch auf Berührungen, so dass zum Beispiel im Fach Mathematik Felder auf- und zugedeckt oder verschoben werden können.

"Blitzlesen, das Einmaleins oder Zahlenrätsel geraten für die Schüler mit dem Whiteboard zum Vergnügen. Die Kinder sind ganz heiß darauf, an die Tafel zu kommen", so Raßkopf. Des Weiteren überträgt die interaktive Tafel Texte, Bilder, Töne und Filme. "Alle Einträge können von den Schülern als Hefteintrag gespeichert, ausgedruckt und auch versandt werden", erklärt die Grundschullehrerin den Vorteil und die Erleichterung der Arbeit für Schüler und Lehrer. Das Arbeiten mit dem Whiteboard kommt bei der Pädagogin wie bei den Schülern gleich gut an.

Ziel dieser Whiteboards ist letztendlich ein sachgerechter Einsatz im Unterricht für einen pädagogischen Mehrwert, für Unterricht mit einer anderen Effizienz. Um allerdings souverän damit umgehen zu können, erfordert es von den Lehrern eine äußerst gründliche Einarbeitung, denn die Software ist vielseitig. Außerdem sollte man möglichst täglich damit umgehen.

"Die Gemeinde unterstützt uns in diesem Bereich total", freut sich auch die Schulleiterin Astrid Scherer und der Erste Bürgermeister Peter Wendel erklärte, dass es für die Anschaffung des Whiteboards im Gemeinderat keine große Diskussion gab. (Jutta Kaiser-Wiatrek )
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