Südländische Klangkaskaden

Das Zusammenspiel des Trios "Zingaros" (Bild) ist aus einem Guss. Foto: agt.

Wenn von der Gruppe „Zingaros“ die Rede ist, dann fallen Begriffe wie „Gänsehautmusik“, „musikalische Leidenschaft“ und „hohe Sensibilität“. Das argentinische Trio ist damit bestens charakterisiert. Die Musiker bestechen durch Enthusiasmus und Faszination, ihre Werke durch Melancholie und Sehnsucht. Sie gastieren am Sonntag, 3. Juli, in der Alten Synagoge. Konzertbeginn ist um 19 Uhr.

Gründer der Formation ist Alejandro Montero. Er spielte in Ensembles für griechische, arabische und armenische Musik. 2004 hob er „Zingaros“ aus der Taufe. Er ist auf der Bühne für Gitarre, Balalaika und Gesang zuständig. Seine musikalischen Mitstreiter sind David Macchione (Violine, Gesang) und Alexander Garate (Akkordeon).
David Macchione ist Musiklehrer. Parallel dazu sammelte er Erfahrungen in verschiedenen Stilrichtungen der Popularmusik. Alexander Garate unterrichtet Akkordeon am Musikinstitut ‚Collegium‘ im argentinischen Cordoba. Zusammen präsentieren sie den Zuhörern einen bunten Cocktail aus argentinischem Tango, Jazz sowie Musik der Roma und des Balkans.

Voller Gefühl und Leidenschaft

„Unsere Musik ist seelenvoll und deskriptiv, voller Gefühl, Leidenschaft und Euphorie gespielt“, so das Trio. In den Melodien spiegeln sich Geschichten und Traditionen wider. Sie handeln vom Miteinander am Lagerfeuer, von garstigen Nächte, heißen Liebeleien, unerfüllten Träumen, galoppierenden Pferden und dem Wunsch nach Freiheit.
Das Potenzial der Gruppe zeigt sich auch darin, dass sie als beste Gruppe und als beste Newcomer 2014 zwei Nominierungen für die Songlines Music Awards erhielten. (spr)
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