Von Heimat und Freundschaft

Werner Specht (Dritter von links) und seine Gruppe „Westwind“ präsentieren mit ihren Lieder Originalität und tiefe Verbundenheit zum Allgäu. Foto: privat

Die Alte Synagoge an der Judengasse in Binswangen bietet immer wieder exzellenten Musikern, die nicht den Massengeschmack bedienen, eine ungewöhnliche Plattform. So auch bei Werner Specht und der Band „Westwind“. Die Künstler bieten auf Einladung der Kleinkunstbühne Lauterbach „Lieder und Melodien, gemalt in der Sprache des Allgäus“. Damit sind sie am Samstag, 11. Juni, zu hören. Beginn ist um 20 Uhr.

Der Liedermacher Werner Specht ist ein aufmerksamer Beobachter seiner Umwelt. Dabei liegen ihm nicht die Dissonanzen des Lebens und die grelle Kritik an der Gesellschaft am Herzen. Er stellt vielmehr nachdenkliche Balladen, heiter oder besinnliche Begebenheiten, zuweilen mal auch mild-spöttische Betrachtungen und die Lebendigkeit seiner Allgäuer Landschaft und deren Menschen in den Mittelpunkt.
Der Westallgäuer, 1942 in Lindenberg geboren, hob die Band „Baccara“ aus der Taufe. Mit ihr tourte er zwei Jahrzehnte lang durch die Lande. In dieser Zeit studierte er Malerei und Graphik an der damaligen „Akademie für das graphische Gewerbe“ und an der „École de Paris“, einer freien Schule für Malerei. Anfang der 1980er-Jahre widmete er sich verstärkt der Folkmusik.

Sparsam und doch virtuos

Werner Specht zeigt mit seinen Liedern eine tiefe Dimension des Heimatgedankens, gibt den Dingen mit seinem Dialekt ihre Ursprünglichkeit zurück. Sparsam und doch virtuos – bebildert er akustisch seine Lieder.
2012 gründete er die Band „Westwind“. Mit ihr gelangen neue Farben in Spechts Lieder, werden bunt und vielseitig. Ihre CDs „Westwind“ und „Lichtblicke“ sind heimatnah, beinhalten die Liebe zum Allgäu. (spr)
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