119.000 Euro für intakte Infrastruktur

Für den Umbau und die Erweiterung der Biologieräume an der Wertinger Anton-Rauch-Realschule (Bild) fließen 60 000 Euro an staatliche Mitteln aus dem Kommunalen Finanzausgleich. Foto: Siegfried P. Rupprecht

Kommunaler Finanzausgleich beschert Geldmittel für Hochbauprojekte in der Verwaltungsgemeinschaft.

Der Kommunale Finanzausgleich (FAZ) weist im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Wertingen eine Reihe von Zuweisungen für Hochbauprojekte aus. Insgesamt fließen für diesen Zweck 119 000 Euro. Das teilt der Landtagsabgeordnete Georg Winter (Höchstädt) mit.

Die Gemeinde Binswangen kommt in diesem Zusammenhang in den Genuss von 18 000 Euro. Der Betrag ist zweckgebunden für den Einbau einer Kindertagesstätte im Schulgebäude sowie die Sanierung der örtlichen Grundschule.

Die Stadt Wertingen erhält eine Rate in Höhe von 22 000 Euro für den Teilersatzbau der Kindertagesstätte "Sonnenschein". Außerdem fließen 60 000 Euro an staatliche Mitteln für die aktuelle schulische Maßnahme, den Umbau und Erweiterung der Biologielehrräume an der Anton-Rauch-Realschule.

Auch die Gemeinde Villenbach darf sich freuen. Sie bekommt in diesem Jahr 79 000 Euro für den Neubau einer Kindertagesstätte, Bauteil Kindergarten.

Angleichung der Finanzkraft

Die Kommunen sind ein elementarer Bestandteil des Staatsaufbaus. Sie erfüllen in ihrem Hoheitsgebiet eine Vielzahl von Aufgaben im Interesse ihrer Bürger.

Damit die Kommunen die an sie gestellten Anforderungen auch bewältigen können, greift der Freistaat unterstützend durch den Kommunalen Finanzausgleich ein.

Der FAZ ist damit ein Mechanismus zur Angleichung der Finanzkraft der Kommunen eines Bundeslandes, damit in allen Regionen in etwa die gleiche kommunale Infrastruktur aufgebaut und angeboten werden kann, insbesondere bei den Schulen und Kindertagesstätten. Für die Kommunen sei die Förderung des Freistaats ein wichtiger Baustein für eine intakte Infrastruktur, verdeutlicht der Abgeordnete.

Egal ob Neubau-, Umbau- oder Erweiterungsmaßnahmen - ohne diese zusätzlichen Mittel wären viele wichtige Projekte vor Ort nicht umsetzbar, so Winter weiter.

Die bayerischen Kommunen erhalten heuer für ihre Hochbaumaßnahmen rund 430 Millionen Euro aus staatlichen Mitteln. Das sind circa 37 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.
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