Raser macht Bobingen Nacht für Nacht unsicher: Polizei erwischt ihn mit 159 Sachen

Ein Motorradfahrer hat nachts Bobingen unsicher gemacht. Nun hat ihn die Polizei gestellt. (Foto: Christoph Maschke)

Die Polizei hat am Donnerstag einen Motorradfahrer gestellt, der immer wieder nachts in Bobingen herum geheizt sein soll.

In letzter Zeit gingen vermehrt Mitteilungen über den umherrasenden Motorradfahrer in Bobingen bei der Polizeiinspektion ein. Wie die Polizei berichtet, soll dieser immer in den Abend- beziehungsweise Nachtstunden „überlaut und viel zu schnell“, insbesondere im Bereich Lindauer Straße und Bahnhofstraße, unterwegs gewesen ein. Der Lärm des Motorrads habe manche Bürger aufgeschreckt, andere fürchteten die Fahrweise des Rasers.
Am Donnerstag um 20.07 Uhr konnten zwei Zivilstreifen der Verkehrspolizeiinspektion Augsburg den Motorradfahrer auf der Verbindungsstraße von Bobingen nach Königsbrunn stellen. Zunächst fiel der Kradfahrer mit einem „Wheelie“ in der Bahnhofstraße auf. Ein „Wheelie“ heißt, dass die Maschine nur auf dem Hinterrad fährt. Anschließend fuhr der Motorradfahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit stadtauswärts.
Auf der Staatsstraße nach Königsbrunn ermittelte die Polizei beweiskräftige 159 Stundenkilometer bei erlaubten 100. Den beiden Zivilfahrzeugen gelang es, den Motorradfahrer anzuhalten. Bei der Kontrolle der schwarzen Yamaha stellten die Streifenbesatzungen auch technische Veränderungen an dem Motorrad fest. Sie unterbanden die Weiterfahrt.
Bei dem Raser handelt es sich um einen 22-jährigen Mann, der in Bobingen wohnt.
Er muss jetzt mit mindestens 280 Euro Bußgeld und zwei Monaten Fahrverbot rechnen. (pm)
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