Bremse im Stadtzentrum

Bremse im Stadtzentrum In der Hochstraße nimmt die Stadt den dritten Bauabschnitt in Angriff. Foto: Mertens vergrößern Mit dem dritten Bauabschnitt für die Umgestaltung der Hochstraße haben sich die Mitglieder des Bobinger Bauausschusses bei ihrer jüngsten Sitzung beschäftigt. "Momentan werden zentrale, seit Jahren brachliegende Grundstücke entlang der Straße planerisch entwickelt oder sind bereits bebaut", sagte Stadtbaumeister Rainer Thierbach unter Hinweis auf die alte Brauerei und die Kreissp

Dritter Bauabschnitt in der Hochstraße: Wie soll es künftig aussehen? Damit beschäftigten sich die Mitglieder des Bobinger Bauausschusses in der jüngsten Sitzung.

Mit dem dritten Bauabschnitt für die Umgestaltung der Hochstraße haben sich die Mitglieder des Bobinger Bauausschusses bei ihrer jüngsten Sitzung beschäftigt. "Momentan werden zentrale, seit Jahren brachliegende Grundstücke entlang der Straße planerisch entwickelt oder sind bereits bebaut", sagte Stadtbaumeister Rainer Thierbach unter Hinweis auf die alte Brauerei und die Kreissparkasse; die Außenanlagen und Gehwege vor diesen Gebäuden sollen kommendes Frühjahr endgültig gestaltet werden.

Doch wie soll künftig die Fahrbahn zwischen Kirchplatz und dem Eiscafe Lazzaris aussehen? Darüber diskutierten die Ausschussmitglieder mit dem Planer, der zur Sitzung zwei Vorschläge mitgebracht hatte. Der erste sieht auf einer Granitpflaster-Insel in der Straßenmitte eine Lichtsäule vor, wodurch für die Autofahrer sozusagen eine Verkehrsbremse entsteht.

Die zweite Variante drosselt den Verkehr durch eine Verschwenkung der 6,50 Meter breiten Fahrbahn, wie dies schon beim Bauabschnitt zwei mehrmals der Fall ist. Vor der Kirche soll dadurch ein Platz mit einem Staudenbeet und einer attraktiven Sitzgelegenheit entstehen. In der Debatte machte Bürgermeister Bernd Müller klar, dass man in der Hochstraße auf keinen Fall einen Brunnen wolle, der früher einmal im Gespräch war: "Damit gibt es ständig nur Probleme!"

Auch gegen eine Lichtsäule äußerten alle Fraktionssprecher Bedenken, denn sie habe eine geradezu magische Anziehungskraft und würde wohl nicht lange Zeit unbeschadet stehen. Der Planer fand die zweite Lösung ebenfalls praktikabler, unter anderem wegen der besseren Rettungszufahrt für die Feuerwehr.

Die Verwaltung wurde beauftragt, wegen Zuschüssen aus der Städtebauförderung Kontakt mit der Regierung von Schwaben aufzunehmen. Die auf 650 000 Euro geschätzten Kosten für den dritten Bauabschnitt sollen im Haushalt 2016 zur Verfügung gestellt werden.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.