Drittes interkulturellen Fußball-Freundschaftsturnier

von links: Bürgermeister Manfred Nerlinger Gemeinde Wehringen, Michaela Schuster, Sportbeauftragte des Landkreises Augsburg, Michael Rogg Schulleiter staatliche Realschule Bobingen, Arif Diri
Als vollen Erfolg wertete Arif Diri, der Vorsitzende des Deutsch-Türkischen Freundschaftsvereins Bobingen am 16. Juli 2016 den Verlauf des dritten interkulturellen Kleinfeld-Fußballturniers in der Singoldstadt: „So etwas gibt es in ganz Bayern nur in Bobingen und wir werden mit vielen tollen Teams jedes Jahr diese Reihe fortsetzen.Danke an alle Unterstützer und Mitwirkenden. Wir wollen mit dem Turnier Spaß haben, Freundschaften knüpfen und ein Zeichen setzen für ein friedliches und tolerantes Miteinander."
Dann hat Arif Diri mit den Ehrengästen Bobingens eine Schweigeminute in Gedenken an die Opfer in der Türkei und an die des Terroranschlags in Nizza abgehalten. Dabei waren Bürgermeister Bernd Müller, Wehringens Bürgermeister Manfred Nerlinger, Michaela Schuster, die Sportbeauftragte des Landkreises Augsburg, Thomas Haugg, Kreisgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes, Bernd Beigl, Quartiersmanager der Stadt Bobingen, Michael Rogg, Rektor der Realschule Bobingen, Otto Schurr 1.Vorsitzender der SPD Bobingen, Stefanie Schleich, stellvertretende Leiterin der Bereitschaftspolizei Königsbrunn und Carmen Bader, 1. Vorsitzende der Freien Wähler Bobingen. Insbesondere in Blick auf die Türkei und die Opfer des Putschversuches meinte Diri: „Wir wollen ein Zeichen setzen für ein friedliches Miteinander und uns nicht vom Terror ängstigen und einschüchtern lassen."
Vierzehn Mannschaften waren auf dem Sportplatz der Realschule gegeneinander angetreten:die Polizei Bobingen, die Gemeinde Wehringen, die Feuerwehr Bobingen, Johns Manville Bobingen, Trevira Bobingen, die Realschule Bobingen, der Helferkreis Asyl Bobingen, der FSV Wehringen mit einer Damenmannschaft , der Türk SV Bobingen, das Bayerisches Rote Kreuz, die Bereitschaftspolizei Königsbrunn, Samsunspor Augsburg, Grün-Weiß Bobingen, Deutsch-Türkischen Freundschaftsvereins Bobingen.
In den Mannschaften aktiv waren Prominente wie Jürgen Vogt, der Betriebsleiter von Johns Manvillen, Andreas Borchert der Betriebsleiter Trevira Bobingen und Bobingens Polizeichef Maximilian Wellner. Beim Turnier im Team haben auch Spielerfrauen mitgespielt die toll gekämpft haben, die Damenmannschaft des FSV Wehringen beeindruckte auf Augenhöhe der Männer. Auch der Mannschaft aus Asylbewerbern hat das Turnier viel Spaß gemacht.
Auf dem Rasen hinter der Realschule in Bobingen gab es alles, was ein Fußballspiel braucht: Ein Publikum, das die Spieler anfeuert, Speisen und Getränke, wofür der Türk SV Bobingen bestens gesorgt hatte, für die Kleinen gab es eine Hüpfburg, die Bernd Beigl sponserte und der Sanitätswachdienst kümmerte sich um einige kleiner Blessuren. Wehringens Bürgermeister Manfred Nerlingers Fazit: „Es wurde fair gespielt, niemand wurde ernsthaft verletzt und die Stimmung war super. Michael Rogg, der Rektor der Realschule Bobingen meinte, dass auch seine Schule mit einem hohen Migrantenanteil sehr von der Veranstaltung und der Betonung des Miteinander profitiert habe.
Richtig spannend wurde es, als die besten vier Mannschaften um den großen Wanderpokal spielten. In den Endspielen traten die Mannschaften der Gemeinde Wehringen und der Bereitschaftspolizei Königsbrunn im Spiel um den dritten Platz gegeneinander an. Diesmal war es die Mannschaft der Bereitschaftspolizei Königsbrunn, die den Sieg davontrug. Im Endspiel standen sich die Vertreter der Samsunspor Augsburg und Mitglieder des Deutsch-Türkischen Freundschaftsvereins gegenüber. Sieger war Samsunspor Augsburg. ​
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