Herausforderungen gemeistert

Kommandant Paul Karmann (Mitte) wurde für 25-jährigen aktiven Feuerwehrdienst mit dem silbernen Ehrenzeichen des Bayerischen Innenministers ausgezeichnet. Es gratulierten dazu Kreisbrandmeister Thomas Heimes (links) und Buttenwiesens Bürgermeister Norbert Beutmüller. Foto: Andi Klein

Die Auflistung der Alarmierungen der Feuerwehr Frauenstetten klang nüchtern. Sie sei insgesamt zu neun Einsätzen ausgerückt, verdeutlichte Kommandant Paul Karmann bei der Jahreshauptversammlung. „Darunter waren Verkehrsunfälle, ein Wald- und Zimmerbrand sowie Sturmschäden“, erläuterte er.


Karmann nannte 2015 ein unspektakuläres und dennoch spannendes Jahr für die Feuerwehr. Alle Herausforderungen seien bravourös gemeistert worden.
Dies sei Aktiven zu verdanken, die sich mit viel Engagement im Ehrenamt mit Leib und Leben für die Allgemeinheit einsetzen, resümierte Karmann. „Mit 40 Aktiven und 13 Jugendlichen sind wir, auch im Ernstfall, gut aufgestellt.“
Der Kommandant ging auch auf den Digitalfunk ein. Er habe die Probephase bestanden und werde nun ins Feuerwehrauto eingebaut. Dank stattete der Kommandant der Gemeinde ab. Die Kommune hatte die Kosten für 20 Jacken für die Brandschützer berappt. Gleichzeitig äußerte Karmann einen Wunsch: die Beschaffung von Uniformen für die Feuerwehrjugend.
Für seinen 25-jährigen aktiven Dienst bei der Feuerwehr erhielt Paul Karmann von Kreisbrandmeister Thomas Heimes und Bürgermeister Norbert Beutmüller das Ehrenzeichen des Bayerischen Innenministers in Silber verliehen.

Große Einsatzbereitschaft

Das Gemeindeoberhaupt war es dann auch, der in seinem Grußwort die große Bedeutung der Feuerwehren für die Gesellschaft anerkennend hervorhob. Die Großgemeinde müsse ins Feuerwehrwesen viel Geld investieren, betonte Beutmüller. Doch dies werde durch den enormen ehrenamtlichen Dienst sowie die hohe Motivation und Einsatzbereitschaft der Dorfwehren aufgewogen. Ebenso positiv bewertete der Rathauschef die erfolgreiche Jugendarbeit der Frauenstettener Wehr, die vorbildliche Renovierung des Feuerwehrgerätehauses und die intakte Kameradschaft der Floriansjünger.
Sehr zufrieden hatte sich auch Vorsitzender Markus Winkler gezeigt, nicht nur über die solide Kassenlage des Vereins und das einstimmige Votum der Versammlung zur Satzungsneufassung. In seiner Jahresrückschau sprach er unter anderem den Abschluss der Feuerwehrhaus-Sanierung an. Hier sei ein Gemeinschaftswerk aller Mitglieder mit über 3.500 freiwilligen Arbeitsstunden entstanden, lobte er. Die Baumaßnahme sei mit verschiedenen Investitionen aus der Vereinskasse gemeinsam mit der Gemeinde gestemmt worden.

Feuerwehr-Jugend: eine „Supertruppe“

Doch auch sonst sei beim Verein keine Langeweile aufgekommen, schmunzelte Winkler: „Wir haben gemeinsam mit den Ortsvereinen an der Flursäuberung mitgemacht, waren beim Maibaumaufstellen sowie bei Inspektion und Leistungsprüfung der aktiven Wehr dabei.“ Zudem habe die Wehr an zahlreichen kirchlichen und weltlichen Festen teilgenommen.
Ins Horn der Zufriedenheit stieß auch Jugendleiter Dominic Winkler. Er bezeichnete die Feuerwehr-Jugend als eine „Supertruppe“. Sie habe mit viel Interesse, Engagement und Disziplin insgesamt acht Übungen bestritten. (spr)
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.