Zitheranarchist trifft auf Querdenker

Bei der literarisch-musikalischen Matinee im Lauterbacher Pfarrhof kommen Helmut Eckl und Zither-Manä (Bild) zu Gehör. Foto: Andreas Stark

Hier haben sich zwei gesucht und gefunden: Helmut Eckl, der geborene Satiriker, und der legendäre Zithervirtuose Zither-Manä. Die Kleinkunstbühne Lauterbach präsentiert das Duo am Sonntag, 19. Juni, im Rahmen einer literarisch-musikalischen Matinee um 11 Uhr im Pfarrhof Lauterbach an der Deutschordenstraße 5. Das Programm nennt sich vielversprechend „Grenzenlos“.

Helmut Eckl lebt von seiner Sprachvirtuosität. Seine Texte spiegeln tiefgründig die bayerische Seele. Augenzwinkernd und mit einer großen Portion Selbstironie nimmt er die Bürger im Freistaat aufs Korn, zieht sie unerbittlich durch den Kakao. Kurz: bei ihm menschelt es gewaltig, und das immer ein bisschen grantelnd.

Ein Universalinstrument

Was Eckl für die Literatur ist, ist Zither-Manä für die Musik. Er spielt zur satirischen Lesung des Querdenkers. Sein Repertoire aus Rock, Blues, Balladen, Volksmusik und Musikkabarett ist legendär und – wie bereits der Programmtitel sagt - grenzenlos.
Zither-Manä spielt nach eigenen Worten „seit vielen Jahren alles, was ihm gefällt“. Neben Volksliedern und Landlern serviert er Rock, Tango, Blues und Folk. Vom Kiem Pauli bis Pink Floyd nutzt er die Zither als Universalinstrument. (spr)
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