Es gibt viel zu tun in Buttenwiesen: Am Sonntag wird gewählt

Der Nachfolger von Norbert Beutmüller entscheidet als Bürgermeister zusammen mit dem Gemeinderat im Buttenwiesener Rathaus (Bild) in den nächsten sechs Jahren die Geschicke der Großgemeinde. Foto: Siegfried P. Rupprecht

Die Gemeinde Buttenwiesen erhält einen neuen Bürgermeister. Wahltag ist am Sonntag, 12. Juni, von 8 bis 18 Uhr. Nachdem das langjährige Gemeindeoberhaupt Norbert Beutmüller zu keiner weiteren Kandidatur mehr antritt, wird auf jeden Fall ein Nachfolger das Rennen um den Chefsessel im Rathaus machen.

Um die Gunst der rund 4.500 Wähler buhlen gleich mehrere Bewerber. Mit der Software-Entwicklerin Maria Hagl, dem Verwaltungsbeamten Robert Göppel und dem Baurat Hans Kaltner stellen sich drei Persönlichkeiten zur Wahl. „Alle drei sind in der Gemeinde fest verwurzelte Persönlichkeiten“, resümiert zweiter Bürgermeister Christian Knapp. „Alle haben die Absicht, sich mit ganzer Kraft für die Belange unserer Heimat einzusetzen.“
Maria Hagl geht für die Parteilose Wählergruppe (PW) ins Rennen. Die 50-Jährige sieht sich nach eigenen Worten als Repräsentantin aller Ortsteile. Sie will sowohl für die Bürger als auch Unternehmer die Attraktivität der Großgemeinde steigern. Wichtig sind ihr Arbeitsplätze sowie Kindergärten und -krippen. Priorität haben bei ihr zudem der soziale Bereich, aber auch vernünftige und umfassende Planungen sowie der ständige Dialog zwischen den Beteiligten beispielsweise bei Kanal- und Straßensanierungsprojekten.
Robert Göppel (Freie Wähler) war zuletzt als Hauptkommissar bei der Kriminalpolizei tätig. 2015 wechselte er als Geschäftsleiter zur Gemeindeverwaltung Buttenwiesen. Der 53-Jährige will die bereits begonnen Bauprojekte mit Nachdruck zu Ende zu bringen. Am Herzen liegen ihm unter anderem die Belange der infrastrukturellen Entwicklung wie Wohnungs- und Straßenbau, Kindergärten, das Arbeitsplatzangebot, die Interessen der einzelnen Ortsteile, Landwirtschaft und Umweltschutz.
Dritter im Bunde ist Hans Kaltner (CSU). Der 58-Jährige ist Leiter des Bauamts im Landratsamt Donau-Ries und damit ein erfahrener Bau- und Verwaltungsexperte. Er nennt die Stärkung der Wirtschaft und die Kinderbetreuung vor Ort, aber auch eine gut funktionierende Verwaltung und homogene Gemeinschaft der Ortsteile als Schwerpunkte. Auf den bisherigen Verwalter Norbert Beutmüller im Rathaus müsse nun ein Gestalter folgen, betont er.

Große Aufgaben stehen an

„Wer auch immer den Einzug ins Rathaus schafft, sie oder er wird viel zu tun haben“, meint Knapp. Der zweite Bürgermeister verweist darauf, dass große Aufgaben und Maßnahmen anstünden. Als Beispiele dafür nennt er die Trinkwasserversorgung, die Abwasserproblematik, verschiedene Straßenbauprojekte, die Entwicklung von Wohnbau- und Gewerbegebieten und die Innenentwicklung der Ortsteile, aber auch die laufenden Flurbereinigungsverfahren. Alle diese Maßnahmen würden die Gemeinde fit für die Zukunft machen und nach vorne bringen. Deshalb sei ein gutes Zusammenspiel von Bürgermeister und Gemeinderat notwendig.

77 Wahlhelfer im Einsatz

Die Gemeinde hat für die Abstimmung sieben Wahlräume eingerichtet: den Bürgersaal in Buttenwiesen, die Bürgerhäuser in Frauenstetten, Unter- und Oberthürheim, die Schulen in Lauterbach und Pfaffenhofen sowie den Kindergarten in Wortelstetten. Für die Durchführung der Bürgermeisterwahl und die Auswertung der Briefwahl sind insgesamt 77 Walhelfer ehrenamtlich tätig.
Am Wahlabend richtet die Gemeinde übrigens im Foyer des Rathauses ein Informationszentrum ein. Interessierte Bürger können hier den Ausgang der Wahl direkt miterleben. Die Abstimmergebnisse werden auf einer Projektionsfläche dargestellt. (spr)
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