Gestalter statt Verwalter

Für die CSU tritt der Diplom-Bauingenieur Johann Kaltner (Bild) an. Foto: Photo Demmler

Drei Kandidaten werfen bei der Bürgermeisterwahl in Buttenwiesen am Sonntag, 12. Juni, ihren Hut in den Ring. Ins Rennen gehen Maria Hagl (Parteilose Wählergruppe), Robert Göppel (Freie Wähler) und Johann Kaltner (CSU). Wir sprachen mit den Bewerbern. Los geht es mit Johann Kaltner, der sich unseren Fragen stellt.

Er wurde am 4. April1957 in Lauterbach geboren. 1976 schloss er die Fachoberschule Donauwörth mit der Fachhochschulreife, 1980 die Fachhochschule Augsburg mit dem Titel Diplom-Bauingenieur ab. Drei Jahres später beendete er die Verwaltungs- und Rechtsausbildung am Staatlichen Bauamt Augsburg mit der Staatsprüfung. Danach war er Abteilungsleiter Tiefbau im Landkreis Donau-Ries. Seit 2002 ist er Fachbereichsleiter für Kommunales Bauen im Landratsamt Donau-Ries. Johann Kaltner ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern.
StadtZeitung: Warum kandidieren Sie?
Johann Kaltner: Durch die langjährige Berufserfahrung als Bau- und Verwaltungsfachmann und den vielfältigen Verbindungen kann ich in meiner Heimatgemeinde Buttenwiesen Vieles bewegen.
StadtZeitung: Welches Synonym steht Ihrer Meinung nach für Buttenwiesen?
Kaltner: Leistungsstarker Wirtschaftsstandort in lebenswertem Umfeld.
StadtZeitung: Haben Sie ein Motto, das Sie durchs Leben führt?
Kaltner: Tue recht und fürchte niemanden.
StadtZeitung: Welche Schlagzeile würden Sie gerne über sich lesen?
Kaltner: Die Bürger Buttenwiesens vertrauen Hans Kaltner.
StadtZeitung: Was bedeutet für Sie Heimat?
Kaltner: Wohlfühlen, gute Freunde, angenommen sein.
StadtZeitung: Ihre Lieblingsbeschäftigung in der Freizeit?
Kaltner: Gartenarbeit, Musik und Hobbyschreinern.
StadtZeitung: Ihr Lieblingsgericht?
Kaltner: Schwäbische Hochzeitssuppe mit allen Einlagen.

Immer zum Wohl der Menschen

StadtZeitung: Was ist für Sie wichtiger: Personen oder Sachthemen?
Kaltner: Beides: Sachthemen müssen immer dem Wohl der Menschen dienen.
StadtZeitung: Auf was freuen Sie sich als Bürgermeister von Buttenwiesen?
Kaltner: Auf die hoffentlich vielen Begegnungen und die guten Gespräche mit unserer Bevölkerung.
StadtZeitung: Worüber ärgern Sie sich am meisten?
Kaltner: Wichtigtuerei und Egoismus auf Kosten anderer.
StadtZeitung: Was sind Ihre Stärken?
Kaltner: Ausgleichen gegensätzlicher Meinungen und zielführende Lösungen herbeiführen.
StadtZeitung: Wo liegen Ihre Fehler?
Kaltner: Ungeduld, wenn gute Lösungen zerredet werden.
StadtZeitung: Wie sehen Sie die zukünftige Entwicklung in den Ortsteilen?
Kaltner: Unsere Ortschaften sollen sich nach ihren eigenen Stärken entwickeln dürfen und werden in dieser Entwicklung durch die Gemeinde unterstützt.

Große und langjährige Erfahrung

StadtZeitung: Was würden Sie als Bürgermeister anders machen, als der bisherige Amtsinhaber?
Kaltner: Ich möchte mit Offenheit, Respekt und Vertrauen Ansprechpartner für die Bürger, vor allem aber für unserer Wirtschaftsbetriebe sein. Außerdem möchte ich kein Verwalter, sondern ein Gestalter unserer Gemeinde sein.
StadtZeitung: Welche Rolle spielt Ihre Partnerin im Wahlkampf?
Kaltner: Meine Frau gibt mir, wie schon in den letzten 36 Jahren, die nötige Kraft und Ruhe und hält mir den Rücken frei.
StadtZeitung: Warum sind Sie der bessere Bürgermeisterkandidat?
Kaltner: Weil ich für die anstehenden Aufgaben, die schwerpunktmäßig in der Umsetzung von baulichen Aufgaben bestehen, eine sehr große und langjährige Erfahrung aufweisen kann.

Von Siegfried P. Rupprecht
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