Hans Kaltner hat's geschafft

Hans Kaltner (Bild) hatte bei der Bürgermeisterwahl in Buttenwiesen mit großem Abstand die Nase vorn. Er holte 53,62 Prozent abgegebenen Stimmen. Foto: Photo Demmler

Das Ergebnis fiel eindeutig aus. Hans Kaltner (CSU) vereinigte bei der Bürgermeisterwahl 53,62 Prozent der Stimmen auf sich. Damit schaffte es der Fachbereichsleiter für das Kommunale Bauen im Landratsamt Donau-Ries gleich im ersten Durchgang. Er löst damit Norbert Beutmüller (Freie Wähler) ab, der auf eine weitere Kandidatur verzichtete.

Wie groß Kaltners Abstand zu seinen beiden Konkurrenten war, zeigte eindrucksvoll die Stimmausbeute. Robert Göppel (Freie Wähler) kam lediglich auf 29,56 Prozent, Maria Hagl (Parteilose Wählergruppe/PW)auf 16,82 Prozent. In Stimmen ausgedrückt: Der Sieger erhielt 1.687 Wählerstimmen, der Zweitplatzierte 930 und die dritte im Bunde 529.
Wie wichtig die Wahl bei den Bürgern war, zeigte die relativ hohe Wahlbeteiligung. Sie lag bei 68,83 Prozent. Das heißt: Von den 4.584 Stimmberechtigten gingen 3.155 zur Wahlurne. Lediglich neun Stimmen waren ungültig.

Offenheit, Respekt und Vertrauen

Hans Kaltner bewarb sich für das Bürgermeisteramt mit dem Motto „Mit Offenheit, Respekt und Vertrauen für das Wohl unserer Gemeinde“. „Das Wichtigste meiner zukünftigen Arbeit als Bürgermeister ist für mich der direkte Kontakt zu unseren Bürgern, zu unseren Firmenvertretern, zu unseren Ehrenamtlichen, aber auch zu unseren kirchlichen Amtsträgern“, hatte er im Vorfeld der Wahl betont. „Wenn wir offen, mit gegenseitigem Respekt und Vertrauen miteinander umgehen, können wir Buttenwiesen in eine gute Zukunft führen“, war er der Überzeugung.
Mit Hans Kaltner erhält die Großgemeinde einen Bürgermeister, der neben technischem Verständnis auch viel Ahnung von der Verwaltung hat. Er stehe für über 30 Jahre Erfahrung im Landratsamt Donau-Ries, resümierte Landtagsabgeordneter Georg Winter. Der Kandidat sei keiner, der nur redet, sondern anpackt. Das brauche die Gemeinde Buttenwiesen jetzt am dringendsten.

Anpackender Gestalter

Die anstehenden Aufgaben in der Gemeinde sieht Kaltner schwerpunktmäßig in der Umsetzung von Baumaßnahmen. Hier sei ihm nicht bange, meint er und verweist in diesem Metier auf seine langjährige Kenntnis. Überhaupt sieht sich der neue Bürgermeiste nicht als Verwalter. Was die Gemeinde braucht, sei ein anpackender Gestalter, verdeutlicht er. (spr)
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