Neutral ran an die Aufgaben

Robert Göppel (Bild) kandidiert für die Freien Wähler als Bürgermeisterkandidat in Buttenwiesen. Foto: privat

Drei Kandidaten werfen bei der Bürgermeisterwahl in Buttenwiesen am Sonntag, 12. Juni, ihren Hut in den Ring. Ins Rennen gehen Maria Hagl (Parteilose Wählergruppe), Robert Göppel (Freie Wähler) und Johann Kaltner (CSU). Wir sprachen mit den Bewerbern. Im zweiten Teil der Serie gehen die Fragen an Robert Göppel.

Geboren wurde er vor 54 Jahren in Herrsching am Ammersee. Nach dem Gymnasium absolvierte er eine Ausbildung bei der Polizei. Dort war er unter anderem bei der Kripo Dillingen für die Bekämpfung von Schwerstkriminalität zuständig, dann Pressesprecher der Polizeidirektion Dillingen und des Polizeipräsidiums Schwaben. Letzte Station war eine Spezialdienststelle zur Bekämpfung organisierter Kriminalität. Im Herbst 2015 folgte sein Wechsel zur Gemeinde Buttenwiesen als Geschäftsleiter der Gemeindeverwaltung.
Göppel ist Vater von drei erwachsenen Söhnen und Großvater von drei Enkelkindern. Ehrenamtlich engagiert er sich in insgesamt zehn Ortsvereinen, davon mehrere Jahrzehnte in der Vorstandschaft der Pfaffenhofener Schützen. Mit seiner Lebensgefährtin lebt er seit sechs Jahren in Frauenstetten.
StadtZeitung: Warum kandidieren Sie?
Robert Göppel: Mit großer Freude und Begeisterung möchte ich mich für eine positive Weiterentwicklung unserer Gemeinde mit all ihren Ortsteilen einsetzen. Mit 54 Jahren fühle ich mich jung und dynamisch, um neuen Schwung in die Kommunalpolitik einzubringen.
StadtZeitung: Welches Synonym steht Ihrer Meinung nach für Buttenwiesen?
Göppel: Vielseitig und lebenswert.
StadtZeitung: Haben Sie ein Motto, dass Sie durch das Leben führt?
Göppel: „Es ist nichts so gut, dass man es nicht noch besser machen könnte.“
StadtZeitung: Welche Schlagzeile würden Sie gerne über sich lesen?
Göppel: Buttenwiesener Bürger wählen Robert Göppel bereits im ersten Wahlgang zu ihrem Bürgermeister.
StadtZeitung: Was bedeutet für Sie Heimat?
Göppel: Heimat ist für mich ein Synonym für Geborgenheit. Heimat ist auch der Ort, an den ich immer gerne zurückkehre.
StadtZeitung: Ihre Lieblingsbeschäftigung in der Freizeit?
Göppel: Neben meinem Engagement in Vereinen bin ich am liebsten zusammen mit meiner Partnerin auf dem Motorrad unterwegs.
StadtZeitung: Ihr Lieblingsgericht?
Göppel: Ich bin begeisterter Hobbykoch und habe mehrere Favoriten. Mit an der Spitze liegt eine Mischung aus deftig und gesund: ein richtig schönes Steak medium gebraten mit einer üppigen Salatplatte.
StadtZeitung: Was ist für Sie wichtiger: Personen oder Sachthemen?
Göppel: Ich kann hier keine Reihung vornehmen. In erster Linie muss es um das Wohl der Allgemeinheit gehen. Das ist vor allem durch die Abarbeitung von Sachthemen zu erreichen. Allerdings müssen dabei die Menschen mit einbezogen werden. Ich formuliere es so: Die Sachthemen sind so zu abzuarbeiten, dass sie den Menschen zu Gute kommen.
StadtZeitung: Auf was freuen Sie sich als Bürgermeister von Buttenwiesen?
Göppel: In der Gemeinde stehen große Aufgaben an. Ich freue mich ganz besonders darauf, diese Herausforderungen anzunehmen und gemeinsam mit dem Gemeinderat, der Verwaltung und den Bürgern weiterzubringen.
StadtZeitung: Worüber ärgern Sie sich am meisten?
Göppel: Besonders ärgerlich finde ich, wenn Entscheidungen, die oft nach einem längeren und intensiven Entwicklungsprozess getroffen wurden, durch das Streuen von Gerüchten unterlaufen werden. Ich persönlich bin offen für sachliche Kritik, diese ist notwendig und führt mitunter auch zu einer Verbesserung eines Ergebnisses.

Entscheidungen sind zu verantworten

StadtZeitung: Was sind Ihre Stärken?
Göppel: Fachlich liegen meine Stärken mit Sicherheit in der beruflichen Vorbildung und meiner derzeitigen Funktion als Geschäftsleiter der Gemeindeverwaltung Buttenwiesen. Meine persönlichen Stärken sehe ich darin, dass ich immer gefordert war, Entscheidungen zu treffen und diese auch zu verantworten.
StadtZeitung: Wo liegen Ihre Fehler?
Göppel: Meine Fehler liegen im Verborgenen. Sie sitzen mir förmlich auf den Hüften. Dabei kommen mir die momentanen Hausbesuche zugute, um wieder richtig in Form zu kommen.
StadtZeitung: Wie sehen Sie die zukünftige Entwicklung in den Ortsteilen?
Göppel: Jeder Ortsteil ist ein unverzichtbares Glied in der sozialen Kette unserer Großgemeinde. Für mich ist es deshalb wichtig, dass alle Ortsteile die Möglichkeit bekommen sich zu entwickeln.
StadtZeitung: Was würden Sie als Bürgermeister anders machen als der bisherige Amtsinhaber?
Göppel: Zunächst gilt es, die geplanten Projekte umzusetzen und auch zu Ende zu bringen. Darüber hinaus möchte ich noch mehr den Kontakt zu den Bürgern suchen. Ich würde als Bürgermeister auf jeden Fall eine jährliche Bürgerversammlung in jedem Ortsteil abhalten.
StadtZeitung: Welche Rolle spielt ihre Partnerin im Wahlkampf?
Göppel: Ich habe vor der Entscheidung zu kandidieren ausführlich mit meiner Lebensgefährtin darüber gesprochen. Uns beiden war bewusst, dass sich unser Privatleben schon während des Wahlkampfs, spätestens mit der Amtszeit als Bürgermeister, grundlegend ändern wird. Meine Partnerin freut sich gemeinsam mit mir auf diese Herausforderung.

Allgemeinwohl im Fokus

StadtZeitung: Warum sind Sie der bessere Bürgermeisterkandidat?
Göppel: Ich bin der Meinung, dass es die richtige Mischung ausmacht. Durch meine berufliche Vorbildung bin ich ein ausgewiesener Experte im Bereich Verwaltungs- und Sicherheitsrecht. Derzeit qualifiziere ich mich durch eine Zusatzausbildung an der Bayerischen Verwaltungsschule in allen Bereichen des Kommunalrechts. Aufgrund meiner vielschichtigen beruflichen Erfahrung bin sehr gut geschult im Umgang mit Menschen.
Da die meisten der anstehenden Aufgaben sehr zeitintensiv sein werden, ist für mich auch die Kontinuität in deren Abarbeitung wichtig. Aufgrund meines derzeitigen Alters stehe ich auf jeden Fall für mehrere Amtsperioden zur Verfügung. Durch meine jetzige Position als Geschäftsleiter bin ich so tief in alle anstehenden Aufgaben eingebunden, wie kein anderer. Ich bin weder parteipolitisch geprägt noch ortsteilgebunden und kann damit vollkommen neutral an die anstehenden Aufgaben herangehen. Für mich stehen das Allgemeinwohl und die Fortentwicklung der Gemeinde mit all ihren Ortsteilen im Mittelpunkt der anstehenden Entscheidungen.

Von Siegfried P,. Rupprecht
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