Gemeinde würdigt die Besten

Sportreferent Helmut Kehl (links) und Bürgermeister Norbert Beutmüller (Dritter von links) gratulierten Jungschützin Anina Steinbach, begleitet von einer Abordnung der Falkenhorstschützen Wortelstetten. Foto: Gemeinde Buttenwiesen

Welch hohen Stellenwert die Schützen in der Großgemeinde Buttenwiesen genießen, zeigte die Sportlerehrung im vollbesetzten Sitzungssaal des Rathauses. Dort wurden Anina Steinbach und Leonhard Wöger sowie das erste Bezirksrunden-Wettkampfteam der Hubertusschützen Pfaffenhofen und die Schützen von Grüner Baum Buttenwiesen geehrt.

Anlass dazu waren die herausragenden Leistungen der Vereinsmannschaften und der Einzelschützin. Leonard Wöger wurde dagegen für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.
Sowohl Bürgermeister Norbert Beutmüller als auch der Geschäftsleiter der Gemeindeverwaltung, Robert Göppel, und Sportreferent Helmut Kehl hoben die festen Strukturen und die wichtige soziale Bedeutung der Schützenvereine hervor. Sie seien ein fester Bestandteil des lokalen Vereinswesens und auch der kulturellen örtlichen Entwicklung. Die zu Ehrenden seien eine augenfällige Demonstration dafür.
Anina Steinbach vom Schützenverein Falkenhorst Wortelstetten bestach in der vergangene Saison durch konstant hohe Schießresultate. Die 15-Jährige wurde mit 367 Ringen Gaujugendmeisterin. Damit qualifizierte sie sich für die schwäbische Meisterschaft sowie das Gaujugendfinale.
Einen großen Erfolg fuhr auch die erste Bezirksrunden-Wettkampfmannschaft der Pfaffenhofener Hubertusschützen ein. Das Team sicherte sich mit 18:2 Punkten und 15.083 Ringen den ersten Platz in der Gauoberliga.
Die Schützen von Grüner Baum Buttenwiesen holten sich in der Gauliga den Meistertitel. Sie kamen auf 12:4 Punkte und 7.841 Ringe. Damit verbunden war der Aufstieg in die Gauoberliga, der höchsten Klasse im Schützengau Wertingen.

Uneigennütziges Wirken

Aber nicht nur sportliche Leistungen wurden geehrt. Leonhard Wöger erhielt für sein uneigennütziges Engagement, sein jahrzehntelanges Wirken im Schützenwesen und seine vielseitige Unterstützung in der Jugendarbeit Anerkennung gezollt. Von 1966 bis 1975 war er Schriftführer von Grüner Baum Buttenwiesen, von 1973 bis 1980 zweiter Vorsitzender und seit 1980 ohne Unterbrechung Vereinschef.
Darüber hinaus bekleidete Wöger verschiedene Ämter im Schützengau Wertingen. Von 1967 bis 1978 war er dort als Kassenprüfer und von 1978 bis 1991 als Kassierer tätig. Von 1991 bis vor kurzem begleitete er das Amt des ersten Gauschützenmeisters. Auch auf Bezirksebene des Bayerischen Sportschützenbunds ist er aktiv. Seit 1998 ist er Bezirksrevisor und seit 2007 stellvertretender Ehrengerichtsvorsitzender.

„Beispielloses Engagement“

Sportreferent Helmut Kehl nannte Leonhard Wögers Wirken „ein beispielloses ehrenamtliches Engagement“. Er habe den Schießsport im Unteren Zusamtal und weit über die Gemeindegrenzen Buttenwiesens hinaus so stark gefördert, wie kein anderer. (spr)
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