Vorbilder des Vereins

Die Eustachiusschützen Frauenstetten ehrten langjährige Mitglieder: (vorne von links) Lothar Lösch, Manfred Hartl und Georg Krankowka sowie (hinten von links) zweiter Vorstand Andreas Haas, Hermann Haas, Anton Hartl und Vorsitzender Ulrich Wenger. Foto: Hans Eppinger

Bei den Eustachiusschützen Frauenstetten wird das Ehrenamt hochgehalten. Nicht nur, dass sich die Mitglieder immer wieder im Verein bei Renovierungs- und Sanierungsarbeiten einsetzen. Die Vorstandschaft würdigte auch deren Engagement und langjährige Vereinstreue. So nahmen bei der jüngsten Generalversammlung die Ehrungen einen breiten Raum ein.

Durchgeführt wurden sie vom Vorsitzenden Ulrich Wenger, der Beisitzerin Andrea Aumiller und dem Ehrenvorstand und Gau-Ehrenrat Hans Eppinger.
Letzterer bezeichnete die Geehrten als „Vorbilder des Vereins“. Für sie sei das Ehrenamt noch Ehrensache.
Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Georg Krakowka ausgezeichnet, für 50-jährige der ehemalige Kassierer Lothar Lösch. Auf gar sechs Jahrzehnte Vereinstreue blickte Manfred Hartl zurück. Zusammen mit Anton Hartl wurde er zudem zum Ehrenmitglied ernannt. Die Schützenscheibe für jahrelange Treue ging an Hermann Haas, der im Verein bereits verschiedene Positionen begleitet hatte. So war er unter anderem 30 Jahre lang erster Vorsitzender, ehemaliger Fahnenbegleiter, Schriftführer, Jugendleiter und Referent für das Hiasl- und Zusampokalschießen.
Eppinger lobte gleichzeitig das Miteinander im Verein. Diese Gemeinsamkeit schlage sich auf das Erscheinungsbild der Schützen nach außen nieder. Eustachius habe sowohl in der Dorfgemeinschaft als auch in der Großgemeinde Buttenwiesen und im Schützengau Wertingen einen sehr guten Namen, resümierte Eppinger. Das ermutige „zum Fortsetzen unserer wertvollen Arbeit“.

Dank an Idealisten

Bereits vor den Ehrungen dankte Vereinschef Ulrich Wenger den Idealisten im Verein für ihre uneigennützige Mitarbeit. Als Beispiel dafür nannte er die notwendigen Renovierungen im Schießraum sowie im Lager und Eingangsbereich. Dank zollte er darüber hinaus der Fahnenabordnung. Sie sei bei kirchlichen und Dorffesten stets präsent gewesen, lobte er.
Erfreut zeigte sich Wenger auch über die zahlreichen Aktionen und Aktivitäten auf dem sportlichen und gesellschaftlichen Sektor im abgelaufenen Jahr. Dabei verwies er explizit auf die Gau- und Bezirksrundenwettkämpfe, das Gauschießen, den Gau-und Zusampokal sowie das Anna-Fest. Bei der „Aktion saubere Flur“ habe die Schützenjugend erfolgreich teilgenommen, so der Vorsitzende. Als Höhepunkte des Vereinsjahrs wertete er die hohe Beteiligung beim Weihnachts-und Preisschießen mit den Königs-Proklamationen und den Gauball in Wertingen.

Lob für die Schützenjugend

Die Eustachiusschützen verfügen auch über eine aktive und zugleich zielführende Jugendarbeit. „Wir führen die Nachwuchsschützen mit Geduld, Trainingsfleiß und Disziplin an die Wettkämpfe heranzuführen“, verdeutlichte Jugend- und Sportleiterin Maria Haas. Dies sei bisher, wenn auch in kleinen Schritten, gelungen.
Ein weiteres positives Fazit zog Kassenverwalter Christian Strehle. In seinem Bericht ging er detailliert auf die Vereinsfinanzen ein. Trotz der durchgeführten Renovierungen weise die Kasse eine solide Basis auf, versicherte er. (spr)
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