Diedorf macht mobil für Ortsumfahrung

Die Marktgemeinde Diedorf informiert am Donnerstag, 26. März, über den aktuellen Stand der Umgehungsstraße der B300. Foto: Lang

Diedorf informiert am 26. März die Bürger über den Stand der Umgehungsstraße der B 300. Seit 35 Jahren wird über die Ortsumgehung debattiert.

Vor 35 Jahren fanden die ersten Gespräche zur Ortsumfahrung der B300 statt. Seit einigen Jahren sind die Planungs- und Baumaßnahmen im "vordringlichen Bedarf" des Bundesverkehrswegeplans - und so soll es auch bleiben. Denn Diedorf braucht die Ortsumgehung - 20.000 Fahrzeuge pro Tag sind eine unerträgliche Verkehrsbelastung und lähmen die Entwicklung der Marktgemeinde. Am Donnerstag, 26. März, findet deshalb unter dem Motto "Diedorf macht mobil" um 19.30 Uhr eine Informationsveranstaltung in der großen Aula der Grund- und Mittelschule statt.

Der Bundesverkehrswegeplan wird neu aufgestellt. Es ist für die weitere Entwicklung der Marktgemeinde und den künftigen Bau der Ortsumfahrung enorm wichtig, dass das Projekt im "vordringlichen Bedarf" bleibt. Die hohe Verkehrsbelastung behindert die Entwicklung der Kommune und führt täglich zu kilometerlangen Staus mit enormem wirtschaftlichen Schaden. Verkehrszählungen und -prognosen hätten ergeben, dass eine Umgehungsstraße das Verkehrsaufkommen im Ortsbereich um circa 75 Prozent reduzieren würde. Umweltverschmutzung, Lärmbelastung und das Gefahrenpotential seien viel zu hoch für eine Durchgangsstraße.

Unter dem Motto "Diedorf macht mobil" wurde aus der Mitte des Marktgemeinderates der Arbeitskreis "AK Ortsumfahrung" gegründet. Dieser AK hat sich zum Ziel gesetzt, mit Aktionen den Bau der Ortsumfahrung voranzubringen.
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