Boccia-Wettbewerb im Zeichen der Inklusion

Die Schiedsrichter hatten viel Arbeit beim Festlegen der Punkte. (Zweiter von rechts): Alfred Geierhos leitete die Veranstaltung. (Foto: Gerhard Lackner)


Nach dem großen Erfolg des Vorjahres fand in der Diedorfer Schmuttertalhalle der "DJK Boccia Supercup Deutschland" statt. Es wurden die Boccia Supercup Sieger im Einzel und Doppel ermittelt.

Bei dem Wettbewerb war insbesondere der Gedanke von Inklusion wichtig. Inklusion ist nämlich das Fremdwort für das Zusammenspiel zwischen den geistig- oder körperbehinderten und nicht behinderten Sportlern. Inklusion kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Einschluss, Einbeziehung", so Alfred Geierhos, der Leiter der Veranstaltung.

Interessant ist, dass der Boccia-Sport sowohl bei den Paralympics als auch den Special-Olympics Games stark vertreten ist. So spielte an dem Wochenende in Diedorf die Teilnehmerin der Special-Olympics in Rio 2016, Nadja Harnisch, die im Magnusheim der Regens-Wagner-Stiftung in Holzhausen (bei Landsberg) lebt und arbeitet. Für die 21-Jährige war der Wettbewerb gleichzeitig ein Training für die nächste deutsche Meisterschaft.

Bürgermeister Peter Högg war ganz begeistert, als er gemeinsam mit einem Inklusionssportler ein Spiel gewann. (pm)
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