Die Energiekarawane soll durch Dinkelscherben ziehen


Die "Energiekarawane" zieht sehr erfolgreich durch den Landkreis Augsburg. Das Projekt wurde ins Leben gerufen, um die Sanierungsrate von Eigenheimen im Rahmen des Regionalen Klimaschutzkonzeptes zu steigern. SPD-Gemeinderätin Annette Luckner, die als Kreisrätin im Umwelt- und Energieausschuss des Landkreises Mitglied ist, hat sich die Karawane in Schwabmünchen angeschaut.

Für eine umfassende Beratung über eine energetische Sanierung seines Hauses muss nicht der Kunde auf einen Energieberater zugehen, es wird dem Hauseigentümer eine Beratung vor Ort in seiner persönlichen Immobilie angeboten - kostenlos, fachlich fundiert und neutral. "Die Erfahrungen aus Schwabmünchen waren äußerst positiv, die Sanierungsmaßnahmen wurden durchwegs mit Handwerkern aus der Region durchgeführt, die Sanierungsrate war überraschend hoch und die Evaluierung nach einem Jahr lässt darauf schließen, dass auch in Dinkelscherben mit seinen vielen energetisch noch nicht sanierten Häusern ein großes Potenzial an Möglichkeiten vorhanden wäre", glaubt Luckner. Profiteure seien das globale Klima, die regionalen Betriebe und die Hausbesitzer, die langfristig Energiekosten sparen.

Im Zuge der Diskussionen um Tempo-30-Zonen in Dinkelscherben war Gemeinderat Hans Marz die Idee gekommen, mehr Augenmerk auf die Fahrradfahrer zu richten und nicht nur den Autoverkehr in den Vordergrund der Überlegungen zu stellen: "Wer in Dinkelscherben beobachtet, wie gerade Kinder und Ältere auf dem Fahrrad oft unsicher agieren, wenn große Fahrzeuge an ihnen vorbeifahren, erkennt sofort, wie wichtig Verbesserungen für diese Verkehrsteilnehmer sind", so Marz. Eigene Fahrspuren, wo sie möglich sind, Absenkung von Bordsteinen, überdachte Abstellplätze, eine Entschärfung der Verkehrssituation an der Kreuzung Bahnhof-, Markt-, Augsburger Straße und Burggasse. "Es sollen einfach mehr Bürger das Fahrrad gefahrlos und bequem nutzen können, statt mit dem Auto Besorgungen zu machen oder Termine zu erledigen", sagt Marz, "das hilft dem Klima, vermindert den hausgemachten innerörtlichen Verkehr und tut uns körperlich gut".

Der dritte Antrag der SPD-Fraktion bezieht sich auf die Beauftragten der Gemeinde Dinkelscherben. Sie sollen in regelmäßigen Abständen über ihre Arbeit, ihre Erfahrungen, Probleme und auch Wünsche im Gemeinderat berichten können. Es gibt derzeit in Dinkelscherben Beauftragte für Integration, Menschen mit Behinderung, Senioren, Jugend und Wirtschaft. (pm)
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