Schullandheim Dinkelscherben als Asylunterkunft wird geschlossen

Zum 31. Juli wird das Schullandheim als Asylunterkunft geschlossen.

Ab 1. Oktober 2016 wieder für Schulen und Vereine geöffnet

Aufgrund der aktuell rückläufigen Flüchtlingszahlen hat der Landkreis Augsburg beschlossen, das Schullandheim Dinkelscherben wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zuzuführen. Zum 31. Juli 2016 wird das Heim als Asylunterkunft geschlossen. Nach einer kurzen Renovierungsphase über den Sommer, in der Wände gestrichen und weitere kleine Schönheitsreparaturen durchgeführt werden sollen, werden die Räumlichkeiten wieder für Schulen und Vereine zur Verfügung stehen.

Ursprünglich sahen die Pläne des Landratsamtes vor, das Heim bis Ende 2017 als Flüchtlingsunterkunft zu verwenden, doch da der Zustrom an Schutzsuchenden aktuell weniger wird, werden nun sinnvolle Veränderungen vorgenommen. Teure Unterkünfte, wie beispielsweise das Schullandheim Dinkelscherben, werden geschlossen und die darin lebenden Asylbewerber in andere dezentrale Unterkünfte des Landkreises verlegt oder – im Falle einer bereits erfolgten Anerkennung – bei der Wohnungssuche unterstützt. In Dinkelscherben betrifft das 47 Flüchtlinge. Derzeit wird geprüft, ob weitere Beherbergungsbetriebe wie Hotels oder Pensionen frei gemacht werden können.

„Gerne hätten wir mit der Generalsanierung des Schullandheimes, die unabhängig von der Belegung durch Asylbewerber geplant war, gleich im August dieses Jahres begonnen, doch so schnell können wir die Planungen dafür nicht fertigstellen“, so Landrat Martin Sailer. Deshalb wird das Haus zwischenzeitlich noch einmal für Schulen und Vereine freigegeben. Ab 1. Oktober 2016 kann es wieder für Klassenfahrten, Trainingslager oder mehrtägige Ausflüge genutzt werden. „Wir sind uns im Klaren darüber, dass wir in der Übergangszeit bis zur Generalsanierung womöglich nicht vollständig ausgebucht sein werden, aber da das Haus mit seinem Schwimmbad und der Sporthalle sehr attraktiv ist, hoffen wir trotzdem auf regen Zulauf“, so Sailer weiter.

Dem Personal, allen voran dem Heimleiter Michael Gruber sowie allen Ehrenamtlichen spricht der Landrat seinen ausdrücklichen Dank aus: „Ihre Arbeit ist über alle Maßen wertvoll und ich bin sehr froh, dass Sie uns mit Ihrem Einsatz bei der Betreuung und Integration der vielen geflüchteten Menschen helfen!“
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.