Rübengeister selbstgemacht

Martin und Marlies Koch (links) sowie Marlies und Erwin Landherr freuen sich mit den Kindern nach getaner Arbeit über die erstellten "Rübengeister". Jedes kleine Kunstwerk wurde mit viel Liebe erstellt. Foto: Rosmarie Gumpp


Im Garten der Familie Landherr in Ellgau herrscht bei sommerlichen Temperaturen Hochbetrieb. Im Schatten der Bäume sind gerade elf Buben und Mädchen im Rahmen des Ellgauer Ferienprogrammes dabei, sich einen "Rübengeist" zu schnitzen. Martin und Marlies Koch sowie Erwin und Marlies Landherr unterstützen mit allen Kräften die Kinder bei ihrer Tätigkeit. Zunächst wird ein Gesicht auf die Futterrübe gemalt, dann muss die Feldfrucht mit einem nicht zu scharfen Messer ausgehöhlt werden. Jetzt lassen sich Augen, Nase, Mund und Zähne "schnitzen". In früheren Zeiten - also in den Zeiten vor Halloween - verwendeten die Kinder Futterrüben, höhlten diese aus, stellten eine Kerze hinein und platzierten sie auf den Zaunsockel. Fertig war der Rübengeist. Ganz stolz durfte jedes teilnehmende Kind seinen "Rübengeist" mit nach Hause nehmen. Der Ellgauer Obst- und Gartenbauverein, der für diese Betreuung der Kinder verantwortlich zeichnete, baute auf einem eigenen Grundstück die im Volksmund "Saurüben" genannte Feldfrucht an. In den nächsten Tagen wird in Ellgau - wenn es dunkel wird - so mancher Rübengeist vom Zaunsockel "leuchten" und ein bisschen schaurige Stimmung verbreiten.

Von Rosmarie Gumpp
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