Ettenstatt in Feierlaune

Ettenstatt: Kirchweih Ettenstatt |

Ettenstatt holte bei super Wetter nicht nur den Pokal – ob Kerwa-Zech, Kirchweihtanz oder geselliges Beisammensein, es herrschte überall tolle Stimmung.

Wenn die Straßenzüge in der Gemeinde Ettenstatt fünf Tage lang wie ausgestorben wirken, dann hat das einen guten Grund: Es ist Kirchweih! Jung und alt treffen sich an den beiden Hotspots – im Sportheim des SC Ettenstatt in Enhofen und im Gasthaus Treiber in Ettenstatt – um gemeinsam zu feiern. Grund zum Feiern gab es im Sportheim gleich doppelt, gewann doch die 1. Mannschaft des SC Ettenstatt gegen den DJK Zell haushoch mit 4:1 und sicherte sich damit den Pokal. Und was die Herren können, können die Damen schon lange und besiegten die Neudorferinnen mit 4:0.

Fußballspiel und Tanz

Bereits Donnerstagmittag gab es rund um den Dorfplatz keinen Parkplatz mehr, zur Mittagspause traf man sich zur Schlachtschüssel im Gasthaus Treiber. Abends ging es dann zum Spiel der SC Ettenstatt II gegen SV Alesheim nach Enhofen, das leider knapp, mit 2:3 verloren wurde. Und auch, wenn die AH (Alten Herren) am Samstag gegen die Nennslinger eine Niederlage einstecken mussten, tat das der guten Stimmung keinen Abbruch. Und auch beim Treiber in Ettenstatt wurde nach dem Baumaufstellen kräftig gefeiert – gaben sich doch abends beim Tanz auch die einheimischen "Crunchy Buns" die Ehre.

Kerwatanz

Eines der Highlights in Ettenstatt ist ohne Frage der Sonntagnachmittag, wenn sich die Kerwabuam und Kerwamadli zum Kerwatanz treffen – was nicht ganz richtig formuliert ist. Die Madli erwarten ihre Tanzpartner an verschiedenen Orten im Dorf, wo Kaffee und Kuchen und auch die eine oder andere Stärkung für die Herren bereitsteht, die den weiten Weg auf sich genommen haben, ihre Damen dort abzuholen. Begleitet von der Pfraunfelder Blaskapelle ging es rund eine Stunde von Haus zu Haus, bis die 36 Paare – eines hübscher anzuschaun’ als das andere – schließlich auf den Dorfplatz einliefen, wo sie schon von zahlreichen Zuschauern erwartet wurden.
Zusammen mit der Plotzmagd eröffnete der Plotzknecht den Kerwatanz, nicht ohne seine Kerwalieder zum Besten zu geben. Eine schweißtreibende Angelegenheit für alle Beteiligten, was ihnen aber kräftigen Beifall bescherte. Im Anschluss zog es sowohl Zuschauer als auch Beteiligte zur Stärkung ins Festzelt.

Gemeindessen

Und da die Ettenstätter gerne feiern, geht's auch gleich Montagmittag wieder weiter: Der Bürgermeister lud zum "Gemeindeessen" und wer es sich einrichten konnte, kam: Kindergärtnerinnen, Gemeindehelfer, Gemeinderäte und viele weitere, die in irgendeiner Form für die Gemeinde tätig sind, befreundete Bürgermeister der Nachbargemeinden und auch Artur Auernhammer schaute im Gasthaus Treiber vorbei.
Währenddessen waren auch der Plotzknecht und die Plotzmagd schon wieder fleißig: Spendensammeln für die Zech. (jf)
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