Auto steht in Flammen auf der A8 bei Friedberg: Lasterfahrer übersieht Stauende

Auf der A8 ist am Mittwoch ein Auto in Flammen aufgegangen. (Foto: Joerg Hackemann-123rf.de/Symbolbild)

Mit einem lauten Knall ist am Mittwochnachmittag, gegen 14.20 Uhr, auf der Autobahn A 8 im Motorraum eines VW Golf ein Feuer ausgebrochen.

Der 50-Jährige Fahrer stoppte daraufhin sofort auf dem Pannenstreifen zwischen den Anschlussstellen Dasing und Friedberg, Fahrtrichtung Stuttgart. Das Fahrzeug brannte zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Motorraum. Dem Fahrer gelang es noch, einige persönliche Dinge aus dem Golf zu holen, bevor dieser völlig in Flammen stand. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die Autobahn kurzzeitig gesperrt werden. Das Auto brannte komplett aus, zur Reinigung des Brandortes mussten die rechte und linke Fahrspur gesperrt werden. Am Auto entstand ein Totalschaden, den Schaden an der Betonfahrbahn schätzt die Polizei auf 50 000 Euro.

Auffahrunfälle von Lkw-Fahrern am Stauende

Aufgrund des Autobrandes staute sich der Verkehr auf der Autobahn zurück bis über die Anschlussstelle Dasing hinaus. Ein 61-jähriger österreichischer Sattelzugfahrer bremste sein Fahrzeug am Stauende auf dem rechten Fahrstreifen bis zum Stillstand ab. Ein nachfolgender 43-jähriger rumänischer Lasterfahrer bemerkte dies zu spät, zog noch nach rechts Richtung Seitenstreifen und fuhr dann mit mäßiger Geschwindigkeit auf das Heck des Sattelaufliegers auf.

Ein wiederum hinter diesem befindlicher 43-jährige griechischer Lkw-Fahrer übersah das Stauende offensichtlich komplett. Er wich auf den Seitenstreifen aus und streifte die linke Seite des Lasters vor ihm. Zudem streifte er auf einer Länge von etwa 70 Metern leicht die Außenschutzplanke.

Rechter Fahrstreifen war gesperrt

Der mittlere Lastwagen musste anschließend abgeschleppt werden, die beiden anderen konnten ihre Fahrt leicht beschädigt fortsetzen. Zur Bergung des Lkw und zur Reinigung der Fahrbahn musste auch hier der rechte Fahrstreifen gesperrt werden. Die Schadenshöhe beläuft sich auf knapp 80 000 Euro, verletzt wurde niemand.
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