Brand bei Friedberger Tierheim: Vögel und Hasen verenden, Feuerwehrleute rutschen auf Glatteis aus

In einer Gartenanlage in Friedberg hat es lichterloh gebrannt. (Foto: Feuerwehr Friedberg)

Lichterloh hat es in einer Gartenanlage in der Nähe des Tierheims in Friedberg gebrannt. Zu allem Überfluss stürzten die Einsatzkräfte der Feuerwehr bei den Löscharbeiten auch noch wegen Glatteis und an der Brandstelle wurden mehrere verendete Hasen und Vögel gefunden.

Gemeinsam mit den Feuerwehren aus Derching, Stätzling, Haberskirch und Wulfertshausen, wurde die Feuerwehr Friedberg zu dem Brand in die Gartenanlage in der Nähe des Tierheims Lechleite gerufen.

Schon auf der Anfahrt war der Feuerschein deutlich zu sehen. Die abgelegene Anlage und mehrere Anbauten erschwerten die Löschmaßnahmen erheblich, so die Feuerwehr in ihrer Pressemitteilung.

Zur Wasserversorgung wurde ein Tanklöschfahrzeug 24/50 im Pendelverkehr eingesetzt und die Feuerwehr Haberskirch saugte Wasser aus einem Bach an. Mehrere Trupps bekämpften den Brand mit C-Rohren im, wie sich die Feuerwehr ausdrückt, "Außenangriff", da das Gebäude bereits teilweise eingestürzt war.

Aufgrund der Glätte stürzten mehrere Einsatzkräfte, eine Person musste daraufhin vom Rettungsdienst versorgt werden. Im späteren Verlauf forderte die Feuerwehr einen Bagger an, dieser riss die Gartenlaube ein, um Glutnester frei zu legen.

Bei der Kontrolle der Brandstelle wurden mehrere verendete Hasen und Vögel in ihren Ställen gefunden. Nach circa vier Stunden war der Einsatz beendet.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 50 000 Euro.
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