Brisanter Fund entzündet sich: Friedberger nahm Überbleibsel aus dem 2. Weltkrieg mit nach Hause

Der "brisante Fund" hatte sich selbst entzündet. (Foto: Symbolbild, Archiv)

Ein Friedberger Landwirt fand bereits Mitte April bei Feldarbeiten eine verbeulte Dose und nahm diese mit nach Hause. Am Samstag, 03. Juni, gegen 14.25 Uhr, entzündete sich die Dose plötzlich selbst auf dem Bauernhof.

Der Landwirt legte die Dose daraufhin in einen Eimer mit Wasser. Anschließend rief er die Polizei an und bat um die „gelegentliche Abholung“ des brisanten Fundes.

Phosphorgranate aus dem Zweiten Weltkrieg

Die sofort anrückende Streife stellte fest, dass es sich um eine Phosphorgranate aus dem Zweiten Weltkrieg handelte, die schließlich vom Kampfmittelräumdienst abgeholt und unschädlich gemacht wurde. Zu einem Schaden war es nicht gekommen.

Besser wäre natürlich gewesen, wenn sich der Landwirt unmittelbar nach dem Fund bei der Polizei gemeldet hätte, um eine Gefährdung bei Transport oder Lagerung auszuschließen, schließt die Polizei eine Mahnung an die Pressemitteilung an.
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