Ehefrau zerstückelt: 53-Jähriger unter Mordverdacht

Grausiger Verdacht gegen einen 53-jährigen Friedberger: Er soll seine 37-jährige Frau umgebracht und zerstückelt haben. Bei der Polizei hat er die Tat bereits gestanden. (Foto: Christoph Maschke/Symbolbild)

Grausiger Verdacht gegen einen 53-jährigen Friedberger: Er soll seine 37-jährige Frau umgebracht und zerstückelt haben. Bei der Polizei hat er die Tat bereits gestanden.

Zunächst war die 37-jährige Ehefrau Mitte Dezember als vermisst gemeldet worden. Da sie nicht wieder auftauchte, übernahm Ende Dezember die Kripo den Fall.

Die weiteren Ermittlungen ergaben den dringenden Verdacht, dass der Ehemann seine philippinische Frau getötet hat. Er wurde, nachdem er am 8. Januar aus Thailand kommend am Frankfurter Flughafen eingereist war, in der Nähe von Gießen festgenommen.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der Beschuldigte bereits am 30. November 2015 seine Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung in Friedberg erschlagen hat. Anschließend zerstückelte er laut Ermittler ihre Leiche, verpackte sie in mehrere Kisten und deponierte diese in einer Lagerhalle in Augsburg. Die Kisten mit den Leichenteilen der Frau sowie diverse Tatutensilien wurden am Sonntag sichergestellt und die Obduktion beim Institut für Rechtsmedizin München angeordnet.

Der Beschuldigte, der den Hinweis zu dem Fundort der Leichenteile gab, hat gegenüber der Kripo ein Geständnis abgelegt. Demnach sollen Eheprobleme das Motiv für die Tat gewesen sein.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde gegen den Beschuldigten durch den Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Augsburg Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Mordes erlassen und in Vollzug gesetzt.
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