Gefälschtes Schreiben: Friedberger Polizei warnt vor Betrügern

Eine Geschädigte hat ein falsches Schreiben erhalten. Die Polizei warnt davor, Forderungen nachzugeben und Geld zu überweisen (Foto: Christoph Maschke)

Die Polizei warnt in ihrem Pressebericht am Samstag vor einer neuen Betrugsmasche.

Im vorliegenden Fall bekam die Geschädigte per Briefpost ein angebliches Schreiben vom Obersten Gerichtshof Istanbul. In dem Brief werden dem Adressaten verschiedene Straftaten vorgeworfen und ihm mitgeteilt, dass ein Haftbefehl erlassen worden ist. Weiter wird der Geschädigte aufgefordert, eine Kaution von mehreren tausend Euro zu zahlen und eine Schweigepflichtserklärung des Bundeskriminalamtes Berlin zu unterzeichnen.

Die Polizei warnt eindringlich davor, solchen Forderungen nachzugeben und Geld zu überweisen. Es handelt sich hier um kein amtliches Schreiben. Geschädigte werden gebeten sich an die Polizei zu wenden. Auch in anderen Fällen, in denen Bedenken an der Echtheit von amtlichen Schreiben bestehen, solle man sich vorsorglich an die Polizei wenden.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei auch weiterhin vor Anrufern, die sich als Polizeibeamte ausgeben und behaupten, dass die Adresse des Geschädigten bei einem Einbrecher gefunden wurde. In der Folge werde der Angerufene gebeten, sein Geld und/oder Wertsachen einem Abholer zu übergeben, damit die Sachen sicher sind.

„Auch diese Anrufe sind fingiert und werden mit Sicherheit nicht von der Polizei getätigt, auch wenn unter Umständen die Telefonnummer einer Polizeidienststelle oder gar die 110 im Display zu erkennen ist. Wenden Sie sich in allen Fällen unverzüglich an die nächste Polizeidienststelle“, erklärt die Polizei. (pm)
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