Grillverbot für den Friedberger Baggersee und weitere Seen aus der Region

Für Badeseen aus Friedberg und Umgebung herrscht seit Kurzem absolutes Grillverbot. Bei Verstoß wird mit einer Geldbußstrafe von 2500 bis 5000 geahndet. (Foto: Dieter Gillessen)

Viele Bürger und Bürgerinnen verbringen ihre Freizeit im Sommer oftmals in der Natur. Zu den beliebtesten Ausflugszielen gehören Badeseen mit ihren großflächigen Liegewiesen. Nicht selten kommt es deshalb vor, dass viele Badegäste gegen Regeln verstoßen und somit sich selbst, andere Gäste, die natur und Anwohner gefährden können.


Anlass für das Grillverbot: Ein 24-Jährigen schläft vor unbeaufsichtigten Lagerfeuer ein

Am vergangenen Sonntag hat sich eine Anwohnerin über ein unbeaufsichtigtes Lagerfeuer beschwert. Vor Ort traf die Polizei auf einen 24-jähriger aus Augsburg, der am Lagerfeuer schlief. In der Nacht zuvor fand eine Feier mit einigen jungen Leuten statt, bei dem dieses Lagerfeuer entfacht wurde. Das noch vorhandene Glutnest wurde abgelöscht.
Die Freiwillige Feuerwehr teilte hierzu mit, dass sie am großen Afrasee auf weitere elf gelöschte Feuerstellen gestoßen ist. Mehrere Badegäste erzählten, dass viele, vor allem junge Leute, am Ufer Feuer entfachen und grillen.
Bei längerer Trockenheit und dürrem Gestrüpp besteht eine hohe Brandgefahr.

Auch weitere Seen aus der Region sind von den verschärften Maßnahmen betroffen

Das bestehende Lagerfeuerverbot der Stadt Friedberg gilt von nun an für die beiden Afraseen, dem Derchinger - und dem Friedberger See, dem Mandichosee und die Kissinger Heide beim Weitmannsee. Bei Verstoß wird mit einer Geldbußstrafe von 2500 bis 5000 Euro geahndet.
Auch auf widerrechtliches Parken und auf das Befahren von gesperrten Straßen an den Seen wirft die Friedberger Polizei ein Auge.
(pm)
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