Lebensgefährlich: 33-jähriger Fußgänger überquert die Autobahn

Ein 33-jähriger Mann wollte am frühen Samstagmorgen die Autobahn A8 bei der Anschlussstelle Friedberg zu Fuß überqueren. Dabei wurde er von einem Auto erfasst - und hatte unwahrscheinliches Glück. (Foto: Christoph Maschke/Symbolbild)

Ein 33-jähriger Mann wollte am frühen Samstagmorgen die Autobahn A8 bei der Anschlussstelle Friedberg zu Fuß überqueren. Dabei wurde er von einem Auto erfasst - und hatte unwahrscheinliches Glück.

Aus unerklärlichen Gründen begann der Mann gegen 3.30 Uhr seinen Versuch, über die Autobahn von der Südseite Richtung Norden zu gelangen. Am Beginn des Verzögerungsstreifens (Fahrtrichtung München, Ausfahrt Friedberg) lief der 33-Jährige auf die Fahrbahn und direkt vor das Auto eines 61-Jährigen aus der Hallertau. Dieser war mit einer Geschwindigkeit von etwa 100 Stundenkilometern auf dem rechten Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn Richtung München unterwegs war.

Der Autofahrer erfasste den Fußgänger, der nach dem Anstoß jedoch weiter lief, die Betonmauer zwischen den Fahrbahnen überkletterte und offenbar auch die Richtungsfahrbahn Stuttgart humpelnd überquerte.

Etwa 20 Minuten nachdem Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst am Unfallort eingetroffen waren, fanden sie den Mann im Grünstreifen an der Nordseite der Autobahn liegend. Er war deutlich alkoholisiert und nur bedingt ansprechbar. Bei der ärztlichen Untersuchung stellte sich später heraus, dass der 33-Jährige bei dem Zusammenstoß mit dem Auto lediglich eine leichte Fußverletzung erlitten hatte.

Am Pkw entstand durch ein Sachschaden von 3000 Euro: Scheinwerfer und Kotflügel vorne links sowie Seitenteil hinten links wurden beschädigt.

Die Autobahn war während der Suche nach dem Verletzten und der Unfallaufnahme in beiden Richtungen für etwa 45 Minuten gesperrt.
Zur Suche nach dem Verletzten war auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera angefordert worden.
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