Vom Vorstandsvorsitzenden bis zum Koch ….. jeder half mit

Transfer der Schwerstpflegefälle mit dem BRK Würzburg (Foto: AWO Schwaben - Fr. Egger)
Friedberg: AWO Seniorenheim |

Evakuierung von 120 Seniorinnen und Senioren wegen Bombenfund in Augsburg am 1. Weihnachtsfeiertag

Auch Stefan Hintermayr traf als Einrichtungsleiter der Seniorenheime Herrenbach und Friedberg die Festlegung der Schutzzone schwer. Bedeutete dies doch eine enorme Belastung für alle Bewohner, kurz entschlossen entschied sich der Bezirksverband der AWO Schwaben e. V., die Evakuierung aus eigenen Kräften zu stemmen, um den Katastrophenstab in Augsburg zu entlasten. Die Mitarbeiter der Einrichtungen und des Verbandes, der Vorstandsvorsitzende Dieter Egger und der Vorsitzende des Präsidiums Dr. Heinz Münzenrieder, alle waren sie sofort engagiert dabei und von dieser Idee überzeugt. Geplant war es die Bewohner des Augsburger Seniorenheimes auf verschiedene Einrichtungen zu verteilen, der Großteil aber konnte in Friedberg untergebracht werden. Auch viele Angehörige nahmen an diesem Tag ihre Familienmitglieder zu Hause auf, was auch für sie nicht einfach war, denn ein ambulanter Pflegedienst stand an diesem Tag nicht zur Verfügung. Mit mehreren Fahrzeugen, für Rollstuhlfahrer und mobile Bewohner, sowie Fahrern übernahm das AWO Sozialzentrum Neuburg den Transfer. Nur die 16 Schwerstpflegefälle mussten wir an das Rote Kreuz Würzburg abgeben, da wir als Verband nicht über die entsprechenden Fahrzeuge verfügen. Deren Organisation war beeindruckend, keine Beeinträchtigung am Friedberger Rothenberg und in kürzester Zeit waren die Bewohner an die Unterkunft übergeben. Stolz sind wir auch auf unsere pflegenden und betreuenden Mitarbeiter, welche im Vorfeld perfekt alles organisiert hatten sowie auch ein extra Betreuungsprogramm für die „Herrenbacher“ in der Notunterkunft erarbeiteten. Als Gastgeber waren auch die Friedberger Mitarbeiter ehrenamtlich mit Herz und Seele dabei und unterstützten wo es nur ging. Das ist die Arbeiterwohlfahrt Schwaben, auch hier halten die Mitarbeiter, Mitglieder und Freunde des Verbandes in so einer Ausnahmesituation zusammen!
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