Wiederholtes "Ausbaldowern" am Telefon: Polizei Friedberg warnt vor Anrufern mit Spionageabsichten

Nur wenn man die Nummer 110 wählt, kommt man zur Polizei. Wird sie bei einem eingehenden Anruf angezeigt, ist Vorsicht geboten. (Foto: David Libossek)

Die Polizei Friedberg berichtetet erneut über diverse Ausspähmethoden am Telefon. Unbekannte haben nun wieder mindestens bei zwei Bürgern in Friedberg und Rederzhausen angerufen und versucht, am Telefon Erkundigungen über das Haus und Anwesen einzuholen.

Jedes Mal meldete sich ein unbekannter Mann mit „Polizei Augsburg“. In einem Fall wurde im Display des Angerufenen wieder einmal die echte Notrufnummer der Polizei „110“ angezeigt. Jedes Mal wurde von dem Unbekannten erzählt, man habe Einbrecher geschnappt und bei diesen auf einem Zettel die Adressen der Angerufenen gefunden. Danach wurde versucht, Details über die Anwesen zu erfahren. In einem Fall drohte der Unbekannte sogar, er würde eine Streife vorbeischicken, wenn er die Auskünfte nicht bekäme.

Nicht die Nummer der Polizei - "110" kann im Internet gekauft werden

"Es ist unfassbar, mit welcher Dreistigkeit die Täter den guten Ruf der Polizei ausnützen und sich damit in das Vertrauen der Bürger schleichen. Hierzu teilen wir mit, dass wir niemals mit der „110“ bei Bürgern anrufen", macht die Polizei deutlich. Die Nummer könne wie andere auch im Internet gekauft werden; wenn Anrufe seitens der Polizei erfolgen, stellt sich der Polizeibeamte immer mit Namen und seiner Dienststelle vor.
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