10 Jahre Bürgerstiftung Sozialstation Friedberg - ein ehrgeiziges Projekt für beständige Hilfe

Stiftungsratsvorsitzender Peter Bergmair freut sich über 100 Euro, die die Stadt Friedberg der Bürgerstiftung zum 10. Geburtstag schenkt
Das zehnjährige Bestehen der Bürgerstiftung Sozialstation Friedberg nahm Bürgermeister Roland Eichmann zum Anlass, um Vertreter der Stiftung, Freunde und Unterstützer im Rathaus zu empfangen. Damit schuf er einen würdigen Rahmen für den Geburtstag der Stiftung, die ein typisches Beispiel bürgerschaftlichen Engagements in Friedberg ist.
Den Anschub für die Bürgerstiftung leistete Georg Fendt, ein „Motor der sozialen Dienste in Friedberg“, wie Vorstandsvorsitzender Wolfgang Rockelmann berichtete. Mit der Stiftung wollte Fend ein weiteres Standbein für die Sicherung der Sozialstation schaffen – losgelöst von öffentlichen Fördermitteln, die ihm nicht dauerhaft erschienen.
Ende 2007 wurde die Bürgerstiftung tatsächlich beurkundet. In den zehn Jahren ihres Bestehens hat sie eine bewegte Geschichte rund um die Sozialstation erlebt. Einer der Bereiche, die Kurzzeitpflege, musste 2014 geschlossen werden, wie viele andere Einrichtungen der Art schon zuvor. Der Bereich der ambulanten Pflege fusionierte 2013 erfolgreich mit der Sozialstation Hochzoll und steht inzwischen ohne Defizite da. Bei der Geschäftsführerin Gudrun Jansen, die die ökumenische Sozialstation Hochzoll und Friedberg seit drei Jahren leitete, bedankte sich auch Stiftungsratsvorsitzender Peter Bergmair explizit für ihre "hervorragende Arbeit".
Die Bürgerstiftung ist einer der drei Gesellschafter der Sozialstation. Sie habe in den letzten zehn Jahre rund 70.000 Euro in verschiedene Projekte investiert, berichtete Wolfgang Rockelmann. Das Spektrum reicht von Ausbildungen und Fortbildungen, über Zusatzleistungen für sozial schwache Senioren bis hin zur neu eingerichteten Tagespflege. Darüber hinaus unterstützt die Bürgerstiftung satzungsgemäß auch andere soziale Projekte, wie etwa den Garten des Kinderheims.
Rockelmann bedankte sich für die tatkräftige Mitarbeit, finanzielle und ideelle Unterstützung. Für die Zukunft wünschte er sich im Namen des Vorstands noch viele neue Mitglieder in der Stiftergemeinschaft, viele Spender und Förderer, Stifter und Zustifter.
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