Das "Glück" ist aus Friedberg verschwunden

Ein gutes Jahr lang waren die beiden Lichtinstallationen der Düsseldorfer Künstlerin Elisabeth Brockmann am Friedberger Kirchturm zu sehen. Sie wurden zum Stadtjubiäum installiert - nun wurde sie abgebaut.

Gerade in der dunklen Jahreszeit und während des Friedberger Adventsmarktes leuchteten sie gemeinsam mit zehn anderen Lichtinstallationen des Projektes „Glück“ ihren Betrachtern in die Herzen. Dabei strahlte insbesondere die Arbeit oben am Kirchturm auch weit über die Friedberger Altstadt hinaus. Sie war schon von weitem zu erkennen.
Friedbergs Bürgermeister Roland Eichmann und Kulturabteilungsleiter Frank Büschel danken Elisabeth Brockmann für diese außerordentlich bereichernde Arbeit für die Stadt.
2014 hatte die Stadt Friedberg Brockmann eingeladen, im Rahmen der 750-Jahr-Feier den urbanen Raum zu bespielen. Museumsleiterin Alice Arnold-Becker wurde auf die renommierte Künstlerin aufmerksam. Überlebensgroß und ausschnitthaft leuchteten Antlitze von bedeutenden Friedberger Skulpturen aus den Fassaden des städtischen Alltags und verschmolzen mit profanen ebenso wie mit sakralen Bauten. Für die Künstlerin sind diese Skulpturen, darunter das berühmte „Ruhherrle“ der Wallfahrtskirche Herrgottsruh, Ikonen der Stadt.
Obwohl zunächst nur als Installation während des Jubiläumsjahres angelegt, bemühte sich die Stadt, die Werke darüber hinaus zu erhalten. Die nun abzubauenden Arbeiten folgen den bereits demontierten Werken am Rathaus und am Wittelsbacher Schloss. Die sechs Lichtinstallationen am Eisenberg und am Stadtarchiv sowie am Bahnhof bleiben vorerst bestehen. (pm)
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