Jetzt fährt der Friedberg-Express

Von der Straßenbahn in den Friedberg-Express: Nun fährt der Bus viertelstündlich. (Foto: Deibl)


Viele "Geburtshelfer" und eine Reihe von Gesprächen waren notwendig: Nun ist der "Friedberg Express" mit einem Probebetrieb gestartet.

Von 9.58 Uhr bis 20.43 Uhr verkehrt der Bus viertelstündlich. Vom Park-and-ride-Platz Friedberg-West geht es über die Haltestellen "Unterm Berg", "Marienplatz", "Garage Ost" und wieder "Unterm Berg" zurück nach Friedberg-West. Samstags werden zwei zusätzliche Fahrten angeboten, der Busverkehr beginnt bereits um 9.28 Uhr.

Der Betrieb ist von der Regierung von Schwaben zunächst "auf Probe" für zwei Jahre genehmigt. Die Busfahrt ist für den Fahrgast kostenlos, "Sponsor" ist die Firma Segmüller. Der "Friedberg Express" fährt zunächst zusätzlich zum bestehenden AVV-Angebot, soll nach dem Probetrieb aber in den AVV eingebunden werden. Für Landrat Dr. Klaus Metzger ist dies ein attraktives Angebot aus einem Guss. "Dies ist die beste Lösung, mit der Möglichkeit den öffentlichen Personennahverkehr rund um Friedberg dauerhaft weiterzuentwickeln." Er dankte den Beteiligten, vor allem der Firma Segmüller, ohne die der Bus nicht ins Rollen gekommen wäre.

Aus Sicht von Bürgermeister Roland Eichmann habe man für den lange gehegten Wunsch Linie 6, Segmüller und Innenstadt miteinander zu verbinden nun die optimale Lösung gefunden. Gemeinsam sei diese in sehr kurze Zeit umgesetzt worden. Der Aktiv Ring habe dabei eine wichtige Rolle gespielt.

Dessen Geschäftsführer Gregor Pfundmeir hatte das Ganze ursprünglich mit der Idee eines "Bähnchens" auf dieser Strecke angestoßen. Er freute sich über den Start des "Friedberg Express" und die gute und zügige Zusammenarbeit.

Reinhold Gütebier von der Firma Segmüller hob hervor, dass die Zusammenarbeit mit der Stadt Friedberg sehr konstruktiv sei. "Von diesem Bus profitieren alle - nicht nur das Fachmarktzentrum und die Innenstadt, auch unsere Mitarbeiter." Segmüller sorgt dafür, dass das Angebot in den ersten beiden Jahren für den Fahrgast kostenlos ist.

Befahren wird die Strecke mit einem modernen, behindertengerechten Niederflurbus mit 15 Sitz- und 13 Stehplätzen der Firma Z-Mobility aus Bobingen. "Dieser Bus ist ideal für diese Linie", so Firmenchef Werner Ziegelmeier stolz. Er hob insbesondere die Umweltfreundlichkeit des Fahrzeugs, das nicht einmal halb so viel Treibstoff verbraucht wie ein großer Bus, hervor. (pm)
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